Was wollte ich noch sagen, SG 74?



Leistungsniveau, Saisonziel oder Favoriten?


Jedes Jahr die gleiche Nummer!


Von Ulrich Scharf        vom 07.07.19     

Bald geht sie wieder los, die neue Saison. Und man ist, die einen mehr, die anderen weniger, mittendrin in der Vorbereitung. Außer unsere Jugendfußballer, die haben ja erst einmal ihre Ferien vor sich. Ansonsten sind sie alle am Trainieren. Alle Fußballer wollen sich auf eine, hoffentlich erfolgreiche Saison vorbereiten. Alle?
Da amüsiere ich mich immer wieder über das gesamte Drumherum solcher Szenarien. Jedes Jahr die gleiche, spannende Nummer! Was wollen wir erreichen? Wie stark wollen oder müssen wir dieses Mal sein? Und – wie gut sind eigentlich die anderen? Großes Spektakel ! So geht´s von der Bundesliga bis runter zur Kreisklasse. Da gibt es nur wenig oder auch keine Unterschiede. Natürlich strebt man als Sportler immer gewisse Ziele an. Und das ist auch wichtig, denn der sportliche Erfolg ist ja nun mal oberstes Ziel. Interessant hierbei allerdings die Prognosen ! „Wir wollen besser als in der letzten Saison sein.“ Will das nicht jeder? Andere wiederum haben sich das Ziel gesetzt, nicht abzusteigen. Will auch keiner, oder? Und die Favoriten sind diesmal ganz klar – na, wie immer eben. Heißt also, wenn sich 16 Mannschaften in der Liga befinden, dann wollen 9 Teams nicht absteigen und 8 möchten Meister werden? Oh, einen zu viel gezählt ! Egal, die ziehen, nach verkorkster Vorbereitung, ihre Mannschaft vom Spielbetrieb zurück, dann passt es wieder.

So wäre danach für unsere Mannschaft der Platz im gesicherten Mittelfeld frei, was ja auch sehr nahe liegen würde.


Bei all der Prognosen und Beschwörungstheorien, geben doch irgendwo alle das gleiche Ziel aus. Ist ja auch verständlich. Man stelle sich nur vor, auf die Frage nach dem Saisonziel, würden folgende Aussagen getätigt:“ unser Ziel ist diesmal eindeutig, wir wollen unbedingt absteigen !“ Oder: „Wir werden in der neuen Saison alles versuchen, um keine Tore zu schießen!“ Wahnsinn, oder? Und dann noch die gewisse Einschüchterungstaktik: “wir haben unseren Kader enorm verstärkt. Für uns zählt nur die Meisterschaft oder der Aufstieg.“ Kennen wir schon ! Alles nur Aufschneider! Keiner würde sagen, dass der Spielerkader schwächer geworden ist, denn damit wäre man ja nicht der Meisterschaftfavorit, der man doch so gern sein möchte. Angreifbar wäre man – unmöglich !

Aber jetzt ernsthaft. Ich bin durchaus für eine Zielsetzung. Aber mir fehlen ein wenig die unbekümmerten Aussagen. Ordentlich trainieren, Spaß innerhalb der Mannschaft haben und dann schauen, wo man am Ende stehen wird. So etwas nimmt doch den Druck von den Spielern und dem Trainer. Läuft es nämlich nicht und auch noch aus dem Ruder, dann – genau, rudert man irgendwie in eine andere Richtung.“ So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Wir wollten doch oben mitspielen“. Und so weiter. Wir kennen diese Aussagen ja schon.
Bleibt zum Schluss eigentlich nur die Erkenntnis: Oben wie unten werden die sportlichen Zielsetzungen zu Beginn klar festgelegt. Das wird so bleiben und ist eigentlich auch gut so.

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, Saisonziele sind wichtig, solange sie auch umsetzbar sind.

In diesem Sinne, eine erfolgreiche (Ferien) Zeit.






Lass mal Schluss machen, Saison 18/19!


Saisonende? Fazit? Videobeweis? Was denn jetzt genau?


Von Ulrich Scharf        vom 10.06.19

Sie ist beendet, die Saison 2018/19. Was bleibt, sind Erinnerungen. Zeit, um einige Dinge aufzuarbeiten. Oder vielleicht doch mehr Ursachenforschung? Aber fangen wir zuerst mit dem Saisonverlauf unserer Herren an. Nach dem man im vergangenen Jahr aus der Kreisliga abgestiegen war, sollte nun ein Neuanfang in der 1. Kreisklasse beginnen. Man hatte sich ja auch sofort ein Ziel gesetzt. Etablieren und mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Moment mal! Mit dem Abstieg nichts am Hut? Eigentlich doch unlogisch, nach einem Abstieg noch tiefer zu rutschen. Gut, Vorsicht ist besser als……, aber wir kennen so etwas ja aus etlichen Fußballgeschichten. Sicher in der Klasse zu bleiben, konnte man ja auch eigentlich erst nach dem letzten Spiel sein. Nimmt man dann den Verlauf der Spiele unter die Lupe, dann waren doch einige durchwachsene Auftritte zu vermelden. Lag natürlich an mehreren Faktoren, auf die wir hier jetzt nicht intensiver eingehen wollen. So hat`s dann am Ende gereicht und damit wollen wir uns zufriedengeben. Nächste Saison bitte ein wenig stabiler, wenn möglich!
Begeben wir uns nun einmal in die höheren Gefilde des Fußballs. Was war das denn? Videobeweis bei den Spielen der Bundesliga? Hintergrund der Einführung war doch eigentlich nur, dass Fehlentscheidungen ausbleiben und eventuell korrigiert werden sollten. Was hat sie bewirkt, die neue „Schiedsrichterhilfe“. Überwiegend Ratlosigkeit bei den Fans! Jedes geschossene Tor wurde erst einmal auf Richtigkeit überprüft. Handspielüberprüfungen und die, die man dem Schiedsrichter vorgaukeln wollte, hatten minutenlange Spielunterbrechungen zur Folge. So soll´s sein, damit der Fußballfan auch auf seine Kosten kommt und lange im Stadion verbleibt. Schmarrn! Die Fans waren doch eigentlich die leidtragenden Figuren. Minuten der Ungewissheit. Frei nach dem Motto: Darf schon gejubelt werden, oder ärgere ich mich noch? So, bitte schön, was hat das denn mit einem spannenden Spiel zu tun? Natürlich sind im Laufe der Saison einige Entscheidungen zugunsten der Gerechtigkeit gefallen, aber ob es dafür einer Reform bedarf, wage ich zu bezweifeln. Ich möchte mich ja auch nicht grundsätzlich gegen diesen Videobeweis aussprechen, aber da bedarf es doch noch jede Menge Verbesserungen. Technik, die begeistert? Lieber mal den Zuschauer genauer informieren, was da so überprüft wird. Und: Wenn schon mit Videobeweis gearbeitet wird, dann ahndet konsequent diese notorischen Schauspieler mit ihren teilweise artistischen Fähigkeiten, den Schiedsrichter auf´s Glatteis zuführen. Das sehen nämlich unsere kleinen Nachwuchsfußballer am Fernseher sogar ohne Videobeweis. Und das die Bayern wieder einmal Meister geworden sind, konnte selbst der Videobeweis nicht verhindern. Versager! Nochmal, ich bin generell dafür, eine entscheidende Situation zu überprüfen. Aber dann schlaft nicht in euren Kellerräumen, wenn eine Szene überprüft werden muss. Kaffee könnt ihr später holen. 
Was war noch? Drei Bundesligisten steigen erstmals seit langer Zeit wieder ab. Und logisch, natürlich drei aus der 2. Liga auf. Glückwunsch für nichts.
So - wagen wir mal eine Prognose für die neue Saison. Was geht für unsere Jungs? Mittelfeld ist wohl nicht zu hoch gegriffen und sollte durchaus machbar sein. Der sogenannte Schub des neuen Trainers wird darüber hinaus spürbar dazu beitragen. Läuft also an der Kram .
Und sonst? Es wird wieder einen deutschen Meister geben! Absteigen wird man (Gott sei Dank) auch in der neuen Saison. Bayern wird natürlich wieder irgendwie, mehr oder weniger, deutscher Meister werden, Paderborn steigt denn mal leider ab. Hab´ ich leider gesagt? Der HSV wird gelernt haben und wahrscheinlich nach der nun abgelaufenen Doofsaison wieder aufsteigen, weil auch ein neuer Trainer da ist und frischen Wind einhauchen wird. Und wenn nicht? Dann habe ich mich einfach getäuscht und alles läuft anders oder wie immer. Aber aufgemerkt: Am Saisonende sind immer alle Entscheidungen gefallen. Toll was? Gehen wir es also vorsichtig an und in wenigen Wochen in eine neue Saison. Schon mit Blick auf die kommende Europameisterschaft im nächsten Jahr. Aber bis dahin werden bestimmt noch viele,viele Themen angesprochen werden.

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, Fazit hin oder her am Ende ist die Saison immer vorbei. 

Schöne Sommerpause






Was wollte ich noch sagen, SG74?



Launische Diva oder wie soll das denn enden?


Von Ulrich Scharf        vom 22.05.19

Hatte ich in meinem Artikel vom 29. April noch geschrieben, dass der Abstieg unserer Mannschaft kein Thema mehr sein würde? Und hatte ich mich damals damit vielleicht ein wenig zu weit aus dem sogenannten Fenster gelehnt? Wer weiß das schon? Denn auf einmal ist wieder alles möglich. Noch zwei Spieltage stehen uns bevor. Und die haben es in sich. Da wird es ganz schwer, die so wichtigen Punkte einzufahren. Hier kann also noch alles verspielt oder gewonnen werden. Was soll das jetzt? Eigentlich war man doch schon raus aus der Nummer. Nun aber geht’s unseren Jungs noch mal so richtig an den „Spielerkragen“. Vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge bei noch zwei ausstehenden Partien. Wahrlich kein komfortabler Vorsprung. Warum passiert das jetzt noch? Das fragt sich der eingefleischte Fußballfan und der absolute Fachmann staunt, wenn es um eine Prognose der Zukunft geht. Nun, die so seltsam verlaufenden Abläufe im Abstiegsbereich lassen vermuten, dass in diesen Situationen viele Dinge zum Tragen kommen. Da haben wir unter anderen das Aufbäumen gegen den so bitteren Abstieg. „ Die sind ja sowieso schon weg.“ Denkste! Die gewinnen auf einmal Spiele gegen stärkere Gegner, nur weil einige Vereine in der Lage sind, sich personell zu verstärken, da sie den Luxus haben, noch höher angesiedelte Mannschaften innerhalb ihres Klubs zu besitzen. Haben wir leider nicht und daher ist es wichtig, diesen so genannten Schritt in Richtung Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Ein weiterer und meines Erachtens wichtiger Punkt ist die Einstellung in dieser prekären Situation. Will ich unbedingt das Ziel - Klassenerhalt - schaffen? Oder, ist es am Ende des Tages gleichgültig, gegen welche Vereine in der neuen Saison gespielt wird? Ich gebe zu, damit hatte ich mich bis dato nicht beschäftigt. Will ich auch nicht!  Eigentlich ist das auch nicht die Einstellung unseres Teams.
Dann eventuell die Unsicherheit? Möglich und nicht auszuschließen, doch so einfach ist es nicht. Unsicherheit entsteht eigentlich nur, wenn man Spieltag für Spieltag mit dem Rücken zur Wand steht. Hatten wir auch nicht. Man hätte also beruhigt aufspielen können. So aber bleiben dann nur noch zwei Faktoren übrig. Die selbst zufriedene – „wir sind durch“- Nummer oder die fehlenden Spieler im Kader bei den so wichtigen Begegnungen. Letzteres scheint mir dann ein wesentlicher Faktor zu sein. Es fehlten eben wichtige Spieler bei den Begegnungen, die man unbedingt gewinnen musste. Aber und gerade weil man nicht immer auf ein und denselben Kader zurückgreifen konnte, folgten nach dem ein oder anderen Erfolg immer wieder unnötige Niederlagen. Für mich hatte diese Saison ein wenig mit Auf und Ab zu tun. Eben wie bei einer launischen Diva, um es auf den Nenner zu bringen. Ich erinnere mich da an einige Klubs, die auf höherer Ebene gerade dieses Image immer wieder an den Tag legten und dadurch den Erfolg generell gefährdeten. So kommt es dann zum Ende der Saison auch auf die mentale Einstellung der Spieler an. Und hier kann es nur eine Marschroute geben: Stärker sein als der Gegner! Wir wollen es immer mehr als die gegnerische Mannschaft! Und der Glaube, es aus eigener Kraft zu schaffen. Von daher: Ich zähl` auf Euch, SG Hameln 74. Kann ja nicht alles daneben gehen.

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, der bittere Abgang ist kein Ding für 74er!

Bis bald






Was wollte ich noch sagen, 1. Herren?



Ab in den Endspurt oder wie ich die Dinge sehe.


Von Ulrich Scharf        vom 29.04.19

So waren es dann genau die 4 Punkte, die man sich in den zwei Spielen erhofft hatte. Nur von der Verteilung der Punkte wäre es dann in umgekehrter Reihenfolge wohl angedacht gewesen. Nach dem Sieg am Donnerstag wäre ein Erfolg gegen ein Kellerkind der Tabelle daher schon die logische Konsequenz gewesen. Aber so ist das dann halt! Wie ich schon andeutete, in meinem Artikel die Wochen der Wahrheit, sind alle Mannschaften halt gefordert. Gut, man kann, wie der Trainer auch richtig anmerkt, mit diesem Punkt leben, aber dann bitte jetzt mit den Gedanken, auch weiterhin den Abstand nach unten zuhalten.
Mit dem Punktepolster wird es reichen, denn keine Mannschaft ist mit dieser Ausbeute jemals abgestiegen. Also ist es jetzt vom Verlauf so, dass man beruhigt die letzten Spiele angehen kann? Nö, ganz so ist es dann doch nicht. Spielt man ja auch noch gegen relativ starke Gegner und da sollte man sich mit messen. Außerdem, so zeigt uns der Fußball ja immer wieder, sind die sogenannten „Absteiger“ noch nicht weg. So wäre es doch nach dem Ende der Saison schön, ein Fazit zu ziehen. Frei nach dem Motto: Die „großen“ verärgert und die „kleinen“? Jawohl, die auch ein wenig. 

Also bis bald.






Was wollte ich noch sagen, SG 74?



Von Ulrich Scharf

Wochen der Wahrheit oder die Kunst, nicht abzusteigen.  Vom 12.04.19 

Schon gehört? Die heiße Phase beginnt. Das ist jetzt Woche für Woche ein Thema im Fußballsport. In der Bundesliga sowie in Liga 2 stehen die Entscheidungen über den Auf- oder bitteren Abstieg unmittelbar bevor. Und für uns 74er? Natürlich, wie sollte es anders sein, auch ein Thema. Für unsere Mannschaft kommen jetzt die sogenannten „Wochen der Wahrheit“. Hatte man sich nicht vor der Winterpause ein wenig vom Tabellenende verabschiedet? Hurra, wir sind wieder mittendrin! Ja, Jungs was soll das? Das ist für jeden Fan die Höchststrafe, wenn hoffen und bangen sich vereinen. Gut, ist ja noch Zeit. Und die Gegner auf Augenhöhe müssen noch gespielt werden. Gibt´s die denn? Ja, weiter oben in der Tabelle. Die kann man besser besiegen. Hat man dann auswärts ja auch. Und die Gegner ärgern sich dann umso mehr. Wenn man jetzt in den Heimspielen die nötigen Punkte einfährt, dann sollte die Angelegenheit erledigt sein. Und Heimsiege sind doch auch immer für die Zuschauer das Beste.
Aber bleiben wir beim Thema „Heiße Phase“. Was ist das für ein Phänomen? Zum Ende jeder Saison, also solange ich denken kann, wird´s dann immer hochdramatisch. Ja, Mensch kann man das nicht vorher schon mal beruhigen? Immer diese Hektik und dieses blöde Gerede vom Abstiegsgespenst, das überall umgeht. Ruhen sich die Spieler im Laufe der Saison zulange auf dem bisher Erreichten aus? Und erwacht man dann eventuell zu spät? Wahrscheinlich spielen da noch viel mehr Aspekte eine tragende Rolle. Also Witterung, allgemeiner Zustand, auch gefährliches Wohlfühlen genannt, kollektives Versagen und so weiter. Ist der Kader dezimiert auf Grund diverser Verletzungen? Spielt also alles eine wichtige Rolle. Aber bleiben wir in den unteren Regionen der Tabelle. Oben ist ja sowieso fast alles gelaufen. Interessantes kommt aber in der entscheidenden Phase auf einmal auch aus dem so sicher geglaubten Mittelfeld der Liga. „Wenn wir nicht aufpassen, dann sind wir mittendrin im Abstiegskampf“. Oder : “ Das Thema Abstieg, ist für uns noch nicht erledigt“! So, die Aussagen verschiedener Mannschaften im Niemandsland der Tabelle. Spielt hier die Unsicherheit dem einen oder anderen zum Schluss noch einen gewaltigen Streich? Gut, in den unteren Spielklassen hängt die Seligkeit nicht unbedingt vom Verbleib in der momentanen Liga ab, denn hier ist ja immer noch der reine Amateur- und Hobbysportler zu Hause. Doch und nur rein sportlich gesehen, ist es für jeden eine unschöne Situation, eine Klasse tiefer angesiedelt zu sein. Um es mal mit den Worten des Fußballexperten zu sagen:  „Da wird ja nur gebolzt. Sowas kann sich doch keiner anschauen“. Recht hat er und darum sollte man einen Abstieg auch dringend vermeiden. Hier kommt dann das komplette Team wieder in´s Spiel. Alle zusammen müssen versuchen den bitteren Abgang zu verhindern.
Zurück zu unserer Mannschaft. Ich denke, sie werden sich, wie so oft gesagt, da unten rausmogeln. Wir sind zu gut, um abzusteigen! Et hätt noch emmer joot jejange. Nein, so bitte nicht argumentieren! Das kennen wir von diversen Vereinen. Da erinnere ich nur an die oberen Ligen. Es waren Mannschaften so gut, dass sie dann perfekt abgestiegen sind. Und - keiner hatte es gemerkt. Glückwunsch zu so viel Unfähigkeit! Fehlen nur noch die typischen Aussagen, dass man diese Situation ja gar nicht richtig wahrgenommen hatte. Da hätte ja auch mal einer vorwarnen können. Schluss mit dem Theater! Jetzt und in den kommenden Wochen der Wahrheit sollte das Ding sicher gemacht werden. Achtung SG 74: “ Ihr werdet nicht absteigen und könnt dann am Saisonende neue Ziele angehen. Für eine neue Saison, die ganz entspannt ablaufen sollte. Dann vielleicht ein wenig „Heiße Phase“ mit Blick nach oben, zum Platz an der Sonne.   


Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, die Wochen der Wahrheit! Im Nachhinein doch überbewertet.






Was wollte ich noch sagen, SG 74?



Von Ulrich Scharf

Klimawandel oder was ist denn mit dir los, März?  Vom 22.03.19 

Es iss ja wie es iss. Kein Winter im Winter, kein Frühjahr im Frühjahr, also halt März und alles, weil wir uns im Wandel des Klimas befinden. Nur unser Verein SG Hameln 74 hat damit nichts zu tun. Denkste! Denn bald soll doch  an den Wochenenden wieder der Ball rollen. Nur ob der Wettergott mitspielt, da darf man spekulieren. Erstens und das ist die Natur, muss sich ja zweitens der Frühling anmelden. Läuft ja bereits an. Aber da war mal diese merkwürdige Sache mit unserem Platz. Ich erinnere mich ungern an den September des vergangenen Jahres. Ach ja, unser guter, alter A- Platz, der hatte ja im Sommer so sehr gelitten, dass niemand mehr einen Cent auf ihn gesetzt hätte. Natürlich wollte man sofort, spätestens aber nach der kalten Jahreszeit, diesen Zustand beheben. Nur gab und gibt es da und vieleicht hier, ein kleines Problem. Die Gelder vom Schirmherrn Stadt Hameln sind wohl angeblich nicht freigegeben. Tja und nun? Guter Rat ist bekanntlich teuer, kann man sich aber auch nichts für kaufen. So komm, bis jetzt waren die Plätze sowieso gesperrt. Da kannste nix kaputt machen. Und wenn der Ball demnächst wieder rollt, dann eben auf dem, was da als Rasen vor sich hin wächst. Ist ja nicht so, als wär da alles weg an Grün. Ich bin bei Weiten kein Experte für Grünflächen oder anderer Pflanzengewächse. Nachvollziehbar ist das aber ganz sicher nicht. Hier besteht dringender Bedarf in Sachen Platzrestaurierung inklusive Überprüfung und Instandsetzung der Bewässerungsanlage. Hilft also nix,  nur mal so ein blödes Zaunteil auszutauschen. Nee, also der nächste Sommer kommt bestimmt und der, lieber A Platz, gibt der dann den Rest.


Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, unsere SG 74 wird 45 Jahre jung und nie langweilig. Herzlichen Glückwunsch.






Was wollte ich noch sagen, SG 74?



Von Ulrich Scharf

Vorbereitung ist ja man wichtig. Tut das denn Not?  Vom 11.02.19

Der triste Februar zeigt uns seine verschiedenen Gesichter. Mal kalt, mal warm,  Regen oder Schnee. Und das alles im kürzesten Monat des Jahres. Wo will ich eigentlich hin? Ach ja, so langsam geht es ja dann mal wieder in Richtung Fußball in freier Natur. Und Vorbereitung ist wichtig und tut Not. Nach den vielen Hallenturnieren heißt es ab sofort: „warm anziehen und raus mit euch“. Damit jeder pünktlich zum Rückrundenstart  top fit ist. Allerdings ist das Erwachen aus dem Winterschlaf für so manchen Fußballer eher eine schwere Überwindung. Hatte man sich doch an die angenehmen Temperaturen einer Halle gewöhnt. Hier machte das Spielen richtig Bock. Kurze Pässe auf ebenen Geläuf zu spielen, ist ja auch für jeden Fußballer das Optimale. Wenn er´s dann kann! Selbst da gibt´s ja Kanonen unter den Spielern…… aber, ich schweife schon wieder ab. Jetzt gilt es wieder in den Rhythmus zu kommen. Ja, ich weiß, da braucht´s  eine Menge Überzeugung, denn bei Kälte und Nässe macht so ein Training keinen Spaß. „Hey Trainer, iss kalt draußen, lass mal Donnerstag Training machen“. Kenne ich! Also nichts da, anfangen und machen. Wer jetzt richtig trainiert und seine Hausaufgaben macht, wird zum Wettkampfbeginn auf hundert Prozent sein und ist der erste Gewinner. Wer allerdings an der Theke verweilt, ist bestimmt der erste Verlierer. Gut, dann raus auf den Platz und los geht´s. Aufwärmen, Schwerpunkttraining, Abschlussspiel und Licht aus. Ab dafür, das war es schon mit dem ersten Training. Na also, geht doch oder? Das war der Beginn und jetzt weiter, kann nur besser werden. Aber das Wetter macht mir Sorge. Ja gut, waren auch nur sechs Spieler zum Auftakt dabei. Anmerkung: „Die sonst auch immer da sind“. Ja komm, ging halt nicht anders. Arbeiten und krank oder eben anderweitig verhindert. Wer´s glaubt., anderweitig verhindert. Ich lach mich schräg. Mensch, kein Bock gehabt! Na denn auf ein nächstes Mal, wenn das Wetter wieder besser wird. Das wäre dann so im April vielleicht? Mal kurz überlegen. Gründonnerstag? Ja, passt gut mit Training, falls es nicht so regnet. Oder kommt noch ein Kälteeinbruch? Aber da wollen wir uns jetzt nicht mit beschäftigen.
Tja, dann wären ja alle fit soweit .


Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, ist anstrengend  so eine intensive Vorbereitung.






Was wollte ich noch sagen, SG 74 ?



Von Ulrich Scharf

Nachgehakt oder was ist so los im Januar?  Vom 13.01.19

Willkommen, 2019 !
Jetzt haben wir´s aber oft genug gehört: frohes, neues Jahr. Mensch, nun glaub´ich das dann auch mal endlich, dass wir ein neues Jahr haben. Und wie Franz Beckenbauer schon anmerkte: „ Schau´n mer mal“.
Dann wollen wir uns mal in den Januar einklinken.
Unsere Fußballherren haben´s dann schon mal, wenn auch noch im alten Jahr, vorgelebt. Beim Hallenturnier in Salzhemmendorf wurde sich regelrecht in einen Rausch gespielt. Die hohen Favoriten besiegt. Ja, wo waren die denn, die hochgelobten Übermannschaften. Mensch Jungs, das kannte man ja bis dahin gar nicht von euch. Alle Achtung, denn erst im Halbfinale war dann Endstation für die Überraschungsmannschaft. 3. Platz und ordentliches Punktesammeln. Na gut, Turnier Numero Zwo lief dann nicht ganz so gut ab. Leider das Aus in der Gruppenphase. Doch auf geht´s in die nächste Veranstaltung. Denn nach dem Turnier ist bekanntlich…. ach komm, is Herberger Quatsch. Auf jeden Fall macht diese Mannschaft Mut für weitere Aufgaben, heißt für die Rückrunde. Da wird doch noch was gehen, oder? So können wir dann auch gleich unsere Neuzugänge bei der SG begrüßen. Mit Roman Bandorski und Artur Haas hat die Mannschaft richtig Qualität bekommen. Die werden für richtig guten Fußball sorgen. Noch einen Neuzugang gefällig? Haben wir. Und da wäre er wieder, unser Torben Böhm. War er eigentlich richtig weg? Nur mal kurz vielleicht, aber nur so ähnlich wie unsere Väter früher mal kurz weg waren, um Bier zu holen.  So wäre dann der Antreiber mit dem enormen Siegeswillen wieder zu Hause. Na denn Jungs, willkommen bei uns, der SG Hameln 74.
Was war sonst noch im so jungen Januar?
Natürlich unser Jugendturnier. Auch betitelt als „offene Hallenmeisterschaften.“Bereits zum vierten Mal hatte unser Turnierkoordinator Karsten Baum dieses Event von Anfang bis Ende geplant und mit viel Aufwand exzellent durchgeführt. Dank der vielen und – nachgehakt -  wirklich vielen Helfern, wurde es dann durch und durch ein klasse Turnier über zwei Tage. Hat richtig Spaß gemacht. Irgendetwas war da aber doch? Wenn ich es bloß wüsste….  ah ja, jetzt hab ich´s. Von wegen offene Meisterschaften. Ganz nach dem Motto: Lasst die Spiele nicht beginnen! Da wurde dann nämlich gleich mal ein Veto vom großen, verantwortlichen Oberhäuptling des Fußball - Kreises Hameln-Pyrmont eingelegt. Bei den F Junioren gilt ausschließlich die „Fair Play Regel“. Ohne wenn und aber, basta. Da gibt es keine Meister. Somit keinen Gewinner und Verlierer. Nix iss et mit eure Turniersieg, wie der Dortmunder dat sacht. Also wie jetzt genau? Kein Turniersieg, keine unterschiedlichen oder gar keine Pokale, keine Siegerehrung, kein Jubel für den Sieger, oder was?  Für junge Sportler doch eigentlich das Highlight bei solchen Turnieren. Mal ehrlich, da fällt mir nichts zu ein und bei dem ein oder anderen fehlt wohl auch etwas (Sports)Geist. Aber aufgemerkt: wenn nicht gemäß Ausschreibung, dann keine Genehmigung. Keine Genehmigung, wenn ich sowas schon höre. Das erinnert ja schon ein wenig an genehmigungspflichtige Bauanträge. Aber lassen wir das mal einfach so ins Leere laufen. Da waren halt gefühlte 200 Jahre geballte Fachkompetenz am Werk. Trotzdem waren es zwei Tage mit gelungenen Turnierverläufen und tollen Spielen. Und das natürlich auch durch die Teilnahme von Hannover 96, Calenberger Land und Egestorf – Langreder. Basta, meine Herren. 
Ja, denn wären wir eigentlich schon mal durch mit diesem tristen Januar. So kann`s dann ja richtig losgehen in das noch junge Jahr. Und zu erzählen gibt es bestimmt wieder einiges.

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, WILLKOMMEN 2019!  Denn da wird doch alles besser, oder? 






Was wollte ich noch sagen, SG 74 ?



Von Ulrich Scharf

Mein Rückblick 2018 oder was ging beim Fußball?  Vom 01.12.18

Das ging ja denn mal wieder fix an uns vorbei, dieses 2018.
Zeit, mal fußballerisch ein wenig zurückzuschauen. Lohnt sich Das? Ich denke ja. Was hatten wir denn da so? Dann mal der Reihe nach.
Alles begann mit unserem Jugendturnier. Schon traditionell, wie immer, im Januar ausgetragen. Nur leider nicht in der benachbarten Halle im Hohen Feld, sondern in Klein Berkel. Der Laie staunt und der Fachmann fragt warum? Nun, leider wäre man in der nahe gelegenen Halle nur auf den Allerwertesten gerutscht, da der Hallenboden so glatt wie Seife war. Nach dem Motto: Lief wie geschmiert, außer Hallenfußball.
So, wo war ich dran? Ach ja, das Turnier lief dann aber  auch in „der Fremde“ super. Dank unserer Helfer, die unermüdlichen Einsatz zeigten.
Dann war da der unabwendbare Abstieg unserer Herren aus der Kreisliga. Aber sind wir ehrlich, hatten wir damit nicht gerechnet und uns irgendwie damit abgefunden? War dann eben doch eine Nummer zu hoch. Macht nix, da wo ihr seid, gehört ihr hin. Und lasst euch bloß nicht vertreiben! Das sah ja zeitlich gar nicht gut aus, was unsere Fußballer so gezaubert hatten. Ich glaube aber, sie schaffen den Klassenerhalt. Und wer etwas anderes sagt, hat keine Ahnung vom Fußball.
Als Nächstes kam der heiße Sommer. Erst nach  Deutschland, dann an die Heinestraße. Und wir mussten mit ansehen, wie unser Rasenplatz sich Stück für Stück in eine Vulkanlandschaft verwandelte. Selbst unser Platzwart wollte schon grüne Markierungsfarbe verarbeiten. Das ist aber jetzt alles Vergangenheit, denn unser Platz sagte sich, wenn die Stadt Hameln mir nicht hilft, helfe ich mir eben selbst. Und siehe da, er wurde wieder grün. Magisch, oder?
Gut, dann schauen wir mal auf die große Bühne des Fußballs. Da wurde doch wirklich der FC Bayern deutscher Fußballmeister. Donnerwetter, das kam überraschend! Ne, eigentlich doch nicht.
Denn die waren doch davor und davor und davor…….ja komm, lassen wir das mal mit denen. Kann ja sein, die bekommen dieses Mal richtig einen auf die Mütze.

Aber jetzt! Nun geht´s mal richtig in die Erinnerungskiste! Deutschland als Titelverteidiger zur WM nach Russland. Leider nur kurz, dafür aber heftig. Ja, was dachten denn die erfolgsverwöhnten Jogibuben? Da fährt man einfach mal hin und nimmt den Pott gleich wieder in Empfang? War aber auch alles blöd da in Russland. Keine Fürstenzimmer für die Fürsten, keine Superanlagen mit allem Komfort. Und dann erst die Gegend! Wald, wo man hinschaut, Wald………völlig abgeschottet vom Rest der Welt. So konnten sich unsere Nationalkicker doch gar nicht entfalten. In dieser Situation die Titelverteidigung ? Unmöglich, am besten gleich raus hier. Ist man dann ja auch. Nach drei Spielen endlich wieder in die Zivilisation zurück. Gott sei Dank.
Noch eine Pleite gefällig? Da ist sie schon! Abstieg aus der wahrscheinlich uninteressantesten Liga gleich nach Burkina Faso. Gestatten, meine Name ist Nation League.  Brauchen wir nicht, also weg damit. Was war noch? Ach, ja der HSV steigt erstmals aus der Bundesliga ab. Als Dino? Das grenzt ja schon Majestätsbeleidigung. War bestimmt Schiebung im Spiel.
Hatten sich ja die meisten Fußballfans ja sowieso lange gewünscht. Frei nach dem Motto: Was lange währt, wird endlich absteigen. Ich sage nur:“ Das wirst du noch bereuen, Bundesliga! Mach so weiter und du wirst auch noch abgeschafft“!

Na gut, wenigstens haben wir dann die Europameisterschaft 2024 nach Deutschland gemauschelt, ich meine geholt natürlich. Toll! Wollte aber außer dem DFB auch keiner wissen. Doofsteigerung gefällig? Bitte schön! Bayern München eventuell in einer Super League dabei? Das war dann wohl der Geck des Jahres. Von mir aus könnten die auch auf Borkum spielen. Also ernsthaft, diese Idee kam doch nun wirklich von Leuten, die Samstags in den betreuten Wohnanlagen keine Bundesliga schauen können. Wird auch nicht gebraucht, also auf den Müll. 

So, aber jetzt wieder zu unserer SG 74 zurück, wir wollen ja nicht zu sehr abschweifen. Bei so viel Trubel war es für uns und unserem Verein doch alles in allem ein recht überschaubares Jahr 2018. Könnte mal wieder ein wenig mehr Power vertragen, unser Klub. Wird alles! Im neuen Jahr wird´s besser. 2019 macht das schon! War sonst noch was? Nee, 2018 ist durch und ich mit meinem Rückblick auch.
In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr.

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, wir sehen uns auf unserer Weihnachtsfeier. 






Was wollte ich noch sagen, SG 74 ?


Von Ulrich Scharf

Noch den Durchblick, oder was hat das denn mit Fußball zu tun?  Vom 03.11.18

Geht es Euch auch so? Wir, die SG Hameln 74, sind ein richtiger Fußballverein. Natürlich sind wir hier alle Fußballfans. Und natürlich verfolgen wir doch auch alle möglichen Spiele am Bildschirm, oder?  Während der Live- Übertragungen oder Zusammenfassungen diverser Fußballspiele verfolgen wir stets aufmerksam diese Events. Doch kennen wir uns wirklich aus mit der Interpretation „ ein Spiel lesen zu können“? Lauschen wir mal der Worte, die uns dort begleiten. Da wird nämlich mit fachlich, feinem Wortspiel nur so um sich geworfen, oder? „Also dann rein ins Spiel.“ Beginnt der Kommentator seine Berichterstattung etwas holprig . „ Der Ball rollt“. Ja was? Genau so sollte es doch sein, denn das hat ein Ball nun mal so an sich, dass er rollt. Und was, bitte schön heißt hier „rein ins Spiel?  Was für ein Blödsinn erzählt der nur, denke ich. „Es sind jetzt zwanzig Minuten gespielt. Das Spiel läuft so vor sich hin. Gefährlich wurde es nur einmal, als der lange Ball den völlig falsch stehenden Verteidiger überrascht hatte.“ Also, jetzt brauche ich aber mal Hilfe. Was für ein langer Ball? Wo läuft denn bitteschön ein Spiel hin?  Und kann man falsch stehen? Auf zwei Füßen ist doch wohl richtig oder wie sonst? Vollkommen verwirrt dieser Kommentator und denkt sich nicht einmal was dabei. Egal, jedenfalls kommt jetzt noch nach gefühlt dreißig Minuten die Information, dass der Gegner heute nur einen Spieler im Sturm aufbietet. Heißt für mich, es wird windig oder wie soll ich das deuten? Oder vielleicht wird nur ein Spieler dem schlechten Wetter geopfert, kann alles sein. Zweifel kommen mir jetzt ein wenig, ob ich Fußball überhaupt richtig verstehe. Wird schon werden, irgendwie muss ja auch der Laie den Durchblick haben. Nee, hab´ich nicht! So lausche ich dann wieder den Worten des Kommentators. Der ist ganz berauscht von seiner Berichterstattung. “Ecke wird getreten vom bisher auffälligsten Spieler. Aber da schraubt sich noch ein Verteidiger in die Höhe und klärt am kurzen Pfosten“. Das muss man jetzt aber nicht verstehen, oder? Kurzer Pfosten, Ecke treten und Menschen schrauben sich in die Höhe? Und was erzählt dieser Mensch über den Spieler mit der Nummer neun? Der steht im Abseits! Mit dem will wohl keiner mehr etwas zu tun haben. Ist ja wie früher in der Schule, aber lassen wir das. Zum Ende des Spiels wird´s dann richtig merkwürdig. Nun wird dieser Laberheinz aber wirklich komisch mit seinen Äußerungen.“Zum Ende macht der Gegner aber mächtig Dampf, die werfen jetzt alles nach vorn. Das ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit, wann hier ein Tor fällt!“ Also, geht´s noch? Dampf machen, alles nach vorn werfen und ein Tor fällt einfach mal so um, oder was? Ja, wo bin ich denn hier? Und dann, Leute, die Krönung des Tages! “Jaaaa...., da ist es dann doch noch passiert. Der Spieler brauchte nur noch den Kopf hinhalten, der Ball ging durch die Hosenträger vom Torwart und landete im Tor. Jetzt ist die Luft natürlich raus.“ Jetzt isses aber mal gut. Ich kapiere hier nichts mehr. Da muss einer den Kopf für was denn hinhalten? Der Torwart läuft mit Hosenträgern auf dem Sportplatz herum und der Ball setzt zur Landung in irgendein Tor an. Ja, ist das denn überhaupt erlaubt, das mit den Hosenträgern und so? Ich kann dem Ganzen hier nicht mehr folgen und stelle fest, den Durchblick total verloren zu haben. Zum Schluss nochmal Gefahr, wobei der Torwart in dieser Szene eine unglückliche Figur abgab, die aber ungestraft blieb. Der war sicherlich schon bestraft genug. Nur eines ist mir jetzt bewusst: Ob der sich nun Kommentator oder Reporter nennt, der hat auf jeden Fall mal alles durcheinander gebracht, dieser Antifüßballer.     

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja,war ein tolles Spiel mit zwei unterschiedlichen Hälften……….. 






Was wollte ich noch sagen, SG 74 (1.Herren)?


Von Ulrich Scharf

Nachgehakt und Aufgegriffen. Vom 08.10.18

Das war nix, 1Herren!
Eigentlich hätte es ein schöner Herbstsonntag werden können. Also bot sich für mich nach einiger Zeit mal wieder ein Heimspiel unserer Mannschaft an. Zumal dieses Spiel einiges an Spannung erwarten würde. Mit einem Sieg wäre man nach Punkten mit dem Gegner gleich gezogen. Aber leider kam alles ganz anders. Von Beginn an irgendwie kein Zugriff und viele Fehler, die den Gegner schon zum Anfang eingeladen haben, um Tore zu schießen. Am Ende ein desolates Ergebnis und ja, man muss es deutlich sagen, keine Anstalten nach dem Motto: „Wir stemmen uns gegen eine drohende Niederlage.“ Und genau das war ein Schritt in die falsche Richtung! Mannschaftliche Geschlossenheit sieht anders aus, 1. Herren! Mit seiner anschließenden Nachbetrachtung kam der Trainer dann auch genau auf den Punkt: „Die Einstellung stimmt bei uns derzeit überhaupt nicht. So dürfen wir uns nicht präsentieren.“ So ist es! Hatte man da nicht erst eine kleine Erfolgsserie hingelegt? Das kommt dann auch nicht mal von irgendwo her, sondern wird erreicht durch die richtige Einstellung. Keine Frage, man verliert Spiele und dann lieber mal mit 1:6 Toren. Aber war das wirklich nötig? Ich sage nein, denn wenn man fußballerisch nicht zum Zuge kommt, braucht man eine gewisse Körpersprache. All das war nicht zu sehen. Dazu die individuellen Fehler sowie reichliches Desinteresse von einigen Spielern. Für so ein Spiel bereitet man sich richtig vor, allerdings nur zum Vorteil. Aber lassen wir das und gehen nicht weiter ins Detail. Nun, fußballerisch sollte man schnellstens die Kurve bekommen, denn der nächste Gegner ist nochmal ein Kaliber höher anzusiedeln. Das muss die Mannschaft aber wissen und wieder zu sich selbst finden. Dazu gehört, wenn nötig, auch mal eine richtige Aussprache „ala Interna“. Hier können Dinge angesprochen werden, die so einfach nicht funktionieren. Da darf`s dann auch ruhig mal lauter werden. Im Spiel ist das nicht mehr möglich, da musst du liefern. Also, jetzt macht euch ans Werk, um nicht mit einem Spiel alles umzuwerfen. Ideen entwickeln, mannschaftliche Geschlossenheit auf dem Spielfeld zeigen und im nächsten Spiel dem Gegner Paroli bieten. War doch Sonntag nur ein Ausrutscher, oder? 

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, präsentieren heißt auch anwesend zu sein. 






Was wollte ich noch sagen, SG 74 ?


Von Ulrich Scharf

Angestaubt oder Ausweglos? Vom 04.10.18

Hurra! Der DFB, hat die Euro 2024 nach Deutschland geholt. Ein Event so ganz nach dem Geschmack der Fußballfans. Und der DFB – Präsident setzt sogar noch ein Schmankerl oben drauf:“Das wird Auswirkungen auf das Interesse im Fußballsport haben. Die Vereine werden Zuwachs in den Jugendbereichen bekommen. Heißt eben auch mehr Mitglieder. Daran werden sie (die Vereine) jetzt intensiv arbeiten“. Jawohl, die Vereine werden jetzt daran arbeiten. Nur die finanziellen Mittel hierfür bleiben wohl ein Wunsch. Beispiel gefällig? Unser Verein, SG Hameln 74. Da sind wir, der kleine Verein, in der Nordstadt angesiedelt. Jede Saison werden Mannschaften für den Spielbetrieb gemeldet und schon geht’s los. Jaha, nicht mal so am Spielbetrieb teilnehmen! Das wird nix. Erst mal zahlen. Und zwar haste was kannste! Kosten über Kosten, damit man Spielern aller Altersklassen ein Hobby sichern kann!  Erwachsene, Jugendliche und Kinder  im  Sport gemeinschaftlich verbinden, dass ist doch der Sinn eines Vereins, oder? Naja, trifft es wohl doch nicht so ganz. Denn da würde man ja endlich mal ganz oben beginnen, um die „wahren Amateurvereine“ zu unterstützen. So aber werden über die Verbände bis hin zur Kreisebene den Vereinen wenig finanzielle Mittel, dafür umso höhere Kosten auferlegt. Verwaltungsgelder hier, Geldeinzüge da und jede Menge Auflagen, die bei Nichteinhaltung mit Strafe und somit Kosten enden. Werbung auf Sportkleidung muss unbedingt mit Gebühren belegt werden, ohne geht nicht. Da sollen Jugendmannschaften für die Teilnahme an den Hallenkreismeisterschaften gemeldet werden. Wenn nicht, dann Bestrafung! Wenn gemeldet, dann Gebühr! So geht das.  Tja, man will ja schließlich für die immens hohen ehrenamtlichen Leistungen auch diverse Unkosten raus haben. Natürlich bekommt man auch etwas. Beispiel gefällig? Für unsere Übungsleiter gibt es Zuschüsse. Nur, die werden dann leider in identischer Höhe für Beitragsabgaben an die gleiche Einrichtung entrichtet, die uns vorher die großzügigen Entgelte gezahlt haben. Paradox, nicht wahr?  Nun, was versprechen sich hier angestaubte, meist über hundert Jahre alte Menschen in solchen Verbänden? Das durch hohe finanzielle Abgaben und Kosten der Verwaltungs- oder Ordnungsgelder, die Vereine Zuwachs an Mitgliedern haben werden? Nur weil die EM im eigenen Land stattfindet? Ist das die Philosophie des DFB? Wenn ehrenamtliche Trainer und Betreuer nur den kleinsten Fehler beim Ausfüllen von Spielberichten begehen, dann gibt’s hier aber mal Strafe. Wo sind wir denn hier. Schließlich haben wir Regeln und Ausschreibungen. Und die müssen eingehalten werden. Da haben kluge und weise Leute schließlich jede Menge Zeit investiert, um solche Ausschreibungen zu erstellen. 
Keine Frage, es gibt Abgaben, die einen Sinn ergeben und durchaus dem Verein auferlegt werden müssen. Aber sind wir ehrlich, keiner kommt zu Schaden, wenn Menschen Fehler bei ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten begehen. Und gerade hier sind doch unsere Helfer eben „Amateure“. Und die werden immer weniger. Der Spielerkader wird immer dünner und da leiden dann wiederum alle Mannschaften der verschiedensten Altersklassen. Da kommt es vor, dass zu einem Spiel dann hin und wieder nicht angetreten werden kann und das, ja richtig, kostet dem Verein wieder Geld. So führt das dann unter Umständen hin bis zu Abmeldungen vom Spielbetrieb. Und das……genau so isses, kostet. Diese Auflistung könnte man jetzt noch beliebig fortführen, würde aber eine unendliche Liste werden. Ach ja, auch die ehrenamtlichen Positionen der Verbände, z.B. in den Bezirken und Kreisen usw. sind nicht mehr so einfach zu besetzen. Und warum? Ja, liebe ehrenamtliche Oberlehrer, da würde ich mir mal ein paar Gedanken machen. Gerade für den Nachwuchsbereich, dem wir kleinen Vereine etwas anbieten wollen, aber leider kaum noch leisten können. Hierfür sollten wir dann in einer stillen Stunde mal Zeit zum Überlegen aufwenden……und stellen fest, was kommt wirklich an, bei uns kleinen Vereinen? Bei so einem, ohne Frage, großen Fußballevent ? 

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, wann ist das noch mal, diese Euro? Denn dann wird alles besser.






Was wollte ich noch sagen, SG 74 (1.Herren)?


Von Ulrich Scharf

Analyse gefällig? Vom 23.09.18

Geht doch, 1.Herren!

Das liest sich gut und hört sich klasse an, was ihr da geleistet habt. Und ……….ihr habt es euch erarbeitet. So könnte es weitergehen, denn es gibt keine Übermannschaften. Genau diese Einstellung ist wichtig, um erfolgreich zu sein. Aber bitte jetzt nicht abheben, denn dazu besteht kein Grund. Jeder Gegner muss bespielt und respektiert werden. Dann hat man immer den Anreiz, Spiele unbedingt gewinnen zu wollen. So und jetzt darf man auch einmal ein Lob über die gezeigte Leistung abgeben. Und so wäre dann schon nach dem Spiel wieder vor dem Spiel, wie es Herberger einst so schön formulierte. Und nein, ein Spiel kann durchaus mal länger dauern als 90 Minuten.

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, der nächste Gegner ist immer der Schwerste.






Was wollte ich noch sagen, SG 74 (1.Herren)?


Von Ulrich Scharf

Wo wollt Ihr denn hin, 1.Herren? Vom 11.09.18 

Natürlich ist es noch früh in der Saison. Und natürlich braucht man einige Spiele, um den Rhythmus zu finden. Aber die Gefahr besteht doch durchaus, dass man das Ganze ein wenig zu locker nimmt. So jedenfalls kommt es mir vor, denn wenn man alles auf die sogenannte Eingewöhnungsphase schiebt, wird am Ende des Tages nur Enttäuschung bleiben. Fußball lebt nun mal von Ergebnissen und den damit verbunden Erfolgen oder Misserfolgen. Was war bisher denn so gelaufen? Nicht viel, dass muss man leider sagen. So hat man teilweise Spiele unter Wert verloren und doch liegt es nah, dass auch ein wenig, ja zu wenig der Erfolg erzwungen wurde. Da habe ich momentan kein gutes Gefühl. Gefragt sind nun auch die Trainer. Mit ihrer Erfahrung müssen sie der Mannschaft vermitteln, dass es auch in dieser Klasse nur funktioniert, wenn man Fußball erarbeitet. Jeder Spieler, ob in der ersten Elf oder zunächst als Ergänzungsspieler auf der Bank, muss sich dem Team unterordnen und für die Mannschaft seine volle Leistung erbringen. Dazu gehört auch eine Menge Disziplin, da man ja auch seine eigenen Vorteile zurückstellen und sich in den Dienst der Mannschaft einordnen muss.  Die erfahrenen Recken sollten die jungen Spieler jetzt mitnehmen und ihnen vermitteln, dass es keine Übermannschaften in dieser Klasse gibt. In jedes Spiel musst Du die Einstellung haben, es unbedingt gewinnen zu wollen.
Wie gesagt, sie ist noch jung diese Saison und ein klares Fazit wäre jetzt übertrieben. Nur wenn es wirklich nicht läuft, ist dann auch der Spaßfaktor schnell Vergangenheit. Frust kommt auf, die Schuld wird schnell bei anderen gesucht und so ist manches schnell vorbei, bevor es überhaupt begonnen hat. Und absteigen kann man auch in dieser Spielklasse. Berücksichtigt man die verletzten Spieler, die dann hoffentlich bald zurückkommen werden, muss es das Ziel sein, am Ende der Saison die Klasse zu halten.
Also Jungs, Ärmel hochkrempeln und den Erfolg erzwingen. Das ist nicht so einfach und bedarf einer Menge Arbeit. Doch kann man bereits in den Trainingseinheiten lernen, die Konzentration hoch zuhalten. Und was im Training funktioniert, unbedingt ins Spiel mitnehmen. Darauf arbeitet man letztendlich die ganze Woche hin, um ein Spiel zu gewinnen.
So, nun genug der gut gemeinten Ratschläge und mit voller Energie rein in die nächsten Spiele.

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, nur die Mutigen trauen sich! Die erfahrenen Spieler kennen sich mit Siegen aus, die jungen gewinnen Spiele.






Was wollte ich noch sagen, SG 74?


Von Ulrich Scharf 

Der Platz und seine Verhältnisse. Vom 01.09.18

Der Sommer 2018 hatte es ja richtig in sich! Hohe Temperaturen und  wochenlange Trockenheit. Darunter haben nicht nur wir gelitten, nein, auch der Natur ging´s auf den Geist. Gut, die Natur hilft sich ja bekanntlich selber. Aber für den Fußballer, als Mensch gesehen, sind solch` heiße Wochen bei seiner sportlichen Betätigung sehr belastend. Auch das Geläuf, welches ja nun mal sehr eng mit dem Kicker verbunden ist, hat extrem gelitten. Unser sogenannter A-Platz war ja eigentlich immer in einem guten Zustand gewesen, wenn, ja wenn er regelmäßig seine verdiente Abkühlung bekommen hätte. Dafür gibt es eine Rasensprinkleranlage! Die soll in einer bestimmten Zeit das satte Edelunkraut mit der notwendigen „Flüssigkeit“ versorgen. Und das natürlich nicht in der prallen Mittagssonne, sondern erst in den Abendstunden. Leider schiefgelaufen, denn ein Defekt an der Anlage verhinderte an großflächigen Stellen des Platzes, die all abendliche Abkühlung. Nun veränderte der Sportplatz zügig sein Aussehen. Etwas Grün war hier und da noch auf einigen Bereichen zu sehen. Dann setzte sich aber immer mehr die Verbrennung der Sonne durch. Und das optische Erscheinungsbild unseres Platzes? Sieht aus, als hätte man hier mit dem Bau einer Ortsumgehung begonnen. Jetzt noch unsere Fußballer, diese feinen Techniker! …… Die haben ja so schon ihre Schwierigkeiten mit der sensiblen Ballbehandlung! Da kann man ja überhaupt keinen geraden Pass mehr spielen. Und bitte, welchen Namen hätten wir denn für so ein Geläuf parat?
Hartplatz? Rasenplatz? Oder doch halb und halb? Vielleicht hat sich hier auch ein Künstler versucht? Gut, der Gegner muss sich auch den Platzverhältnissen anpassen. Das kann uns doch aber egal sein, wenn die sich blamieren.  Könnte aber auch von Vorteil sein, für Grobmotoriker zum Beispiel. Ist es aber leider auch nicht. Oder vielleicht stellen die Trainer auch das Spielsystem schnell um. Also ganz ohne Außenspieler zum Beispiel. Räume eng machen, Kurzpassspiel anwenden und nur auf den Rest vom Rasen das Spiel verlagern. Nee, das wird auch nix. Jetzt muss die Stadt Hameln, als oberster Schirmherr der Sportstätten ran, um zu retten, was noch zu retten ist. Also echte Profis der Gartenabteilung.
Und die Stadt Hameln, schnell wie sie nun einmal ist, reagiert sofort: „Vor der Saison geht das jetzt nicht mehr. Vielleicht nach der Saison“? Moment mal, nach der Saison ist doch vor der.....? Zu kompliziert. Die Sache läuft also, allerdings erst im Oktober. Ja, ist klar! Dann haben wir das schlimmste hinter uns. Pünktlich mit Beginn der Regenzeit wird dann die Rasensprinkleranlage ihren Dienst ordnungsgemäß versehen. Toll, dann sperrt ihr von der Stadt Hameln doch sowieso wieder eure heiligen Rasenplätze, die ja sonst so sehr leiden würden. Denn ein Rasenplatz, der dem Regen ausgeliefert ist, muss unbedingt geschont werden, sensibel behandelt und nicht auch noch mit Füßen getreten werden, sonst ist der nachher noch hinüber. Also ein Fußballspiel kann da nicht stattfinden. Da werden die Plätze  weggesperrt. So isses und Ende. Macht also nix, wenn die Sonne über Wochen  eine enorme, zerstörerische Wirkung hat, oder? Man hätte ja auch durchaus mal vereinsintern  Selbstinitiative ergreifen können. Aber jetzt ernsthaft, man stelle sich vor, in den Abendstunden laufen zwanzig Leute mit Gießkannen über den Platz. Denen hätte man doch am nächsten Tag einen anderen Wohnort zugewiesen. Ach ja, unsere Fußballer, was machen die denn so aus dieser Situation? Ja Mensch, da müsst ihr euch mal richtig auf die Platzverhältnisse einstellen. Das geht nämlich, habe ich mal gelesen. Das richtige Schuhwerk wählen und ab dafür. Und überhaupt….. könnt ihr auch auf dem B-Platz rumzaubern. Blöd nur, auch hier war der Sommer 2018 tätig. Na dann………….. Pech gehabt.

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, Unkraut vergeht ja bekanntlich nicht und auf unseren Plätzen dürfte es dann auch gern wieder schön grün nachwachsen.






Was wollte ich noch sagen, SG 74?


Von Ulrich Scharf         

Der Fußballexperte und sein überdurchschnittliches Fachwissen. Vom 05.08.18

Und los geht’s in die neue Saison. Der Fußball ist zurück, mit hoffentlich spannenden Spielen.
Jawohl! Und etliche Zuschauer sind auch schon da. So gehört sich das.
Und schon entdecken wir unter den Zuschauern die Fußballexperten, die, ob Heim oder Auswärtsspiel immer präsent sind.
Die als erste Ausschau nach ihren Standorten mit den besten Sichtverhältnissen über das komplette Spielfeld halten. Man muss ja als Experte genauestens den  kompletten Spielablauf analysieren, schließlich hat man ja selbst gekickt und kennt sich aus.
So und schon gibt´s erstmal  was auf die Leistungsbremse. „Heute kriegen die mal ´ne richtige Klatsche“. Sagt einer, der es wissen muss.“ Schließlich hat er ja in seiner aktiven Zeit auch immer gegen diesen Gegner verloren. Das wäre ja auch noch schöner, wenn die Nachfolgegeneration heute gewinnen würde. „Früher haben wir richtig dagegen gehalten“. Jau, früher war auch der Rasen grüner, möchte ich am liebsten kontern. „Man, den Schiri kenne ich noch von damals. Der hat mich mal vom Platz geworfen“. Tönt es vom anderen Experten rüber. Genau, denke ich, kann auch kein Guter sein, der verpfeift uns bestimmt. Na dann mal los. Jawohl, der Fußballfachmann ist bereits auf Temperatur. “Den hätte ich noch mit 1,3 Promille gemacht, so blind kann man doch gar nicht sein. Ecken kann der auch nicht schießen und erst seine Flanken, die sind ja wohl katastrophal.“ Jetzt nur kein Gegentor kassieren, brodelt es in mir. Dann ist hier aber mal richtig meckern angesagt. Und schon kommt der nächste schlaue Expertentipp.“ Die brauchen doch nur den Ball mal richtig laufen lassen. Das kann doch nicht so schwer sein, mal den Abschluss zu suchen.
Da muss das Spiel auch viel breiter gemacht werden, sonst wird das nix heute.“ Sagt er jetzt mit leicht erhöhter Lautstärke, nimmt erstmal einen Schluck aus der Bierpulle und lehnt sich in Besserwissermanier in seinen Stuhl zurück. „Ist ja nicht zum Aushalten, dieser Grottenkick“. Krönt er demonstrativ seinen Unmut. Ja ja, vielleicht hätte er doch selber spielen sollen, oder? Also besser nicht! „ Der trifft noch nicht mal einen Möbelwagen aus der Entfernung“. Der Spruch fehlte jetzt noch. Trotzdem... danke dafür!                                     
Aha, nee komm, alles viel zu kompliziert für mich. Ich kann mir das jetzt nicht mehr anhören. Ab sofort bin ich nur noch Zuschauer und das beschließe ich hiermit ab jetzt, basta. Na also, geht doch und ist viel angenehmer zu ertragen.           

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, ein wenig besser hätten die den Ball aber wirklich laufen lassen können.






Was wollte ich noch sagen, SG 74 (1.Herren)?


Von Ulrich Scharf

Ab jetzt im ruhigen Fahrwasser, 1.Herren ?

Jetzt soll alles besser werden. Der Erfolg soll zurückkommen und er wird es auch, wenn, ja wenn man alles mit etwas Leichtigkeit umsetzen kann. Keine Frage, es war eine schwierige Saison in der Kreisliga, die diesen Spaß hat vermissen lassen. Einerseits durch immer wieder neue Tiefschläge. Anderseits, weil einige Spieler die Reißleine zogen, um sich schnell der Verantwortung zu entziehen. Nun, wollen wir es dabei belassen. Das ist jetzt Vergangenheit und die Zukunft ist „in“.  Ich habe momentan nicht die Nähe zur Mannschaft, aber die ersten Eindrücke machen durchaus Mut für neue Ziele. Ein Vorbereitungsplan, meiner Meinung nach mit einem guten Konzept, ist vorhanden. Das hat was! Und die ersten Testspiele liefen ja durchaus erfolgreich. Natürlich sollten Siege gegen unterklassige Mannschaften nicht überbewertet werden, aber sie tragen dazu bei, den Spaß und das so lang vermisste Selbstvertrauen wieder herzustellen. Und wenn wir ehrlich sind, macht es auch Spaß, solche Testspielgegner mal so richtig vorzuführen. Na dann, auf geht’s Jungs in die neue Saison.
Saisonziel? Habt ihr ja bereits richtig formuliert. Einfach Spaß am Fußball haben und dann von Spiel zu Spiel denken.
Störende Nebenkriegsschauplätze wie zum Beispiel Spielerwechsel hin und her, die in letzter Sekunde wieder den Abflug machen, einfach ignorieren und die Reisenden nur nicht aufhalten. Ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen und wünsche viel Glück in der neuen Saison. Denn ein bisschen Glück gehört ja auch dazu. Und ….haltet euch vom Abstieg fern. Das passt so gar nicht ins Bild.

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, ein wenig Erfolg darf´s dann aber auch sein. Ein kleines bisschen vielleicht.






Was wollte ich noch sagen, SG 74?

vom 2.7.2018

Von Ulrich Scharf                                                                                             
Leere Fußballzeit? Für den eingefleischten Fußballer und Fan ist es wohl die längste Durststrecke überhaupt. So stelle ich mir dann die Frage, gibt es sie denn eigentlich wirklich, die Zeit ohne den Fußball? Oder ist man einfach nur Fußballgeschädigt?
Also, will ich´s jetzt genauer wissen….. und da stehe ich nun einsam auf der Terrasse unseres Vereinsheims und schaue auf die leeren Sportplätze. Nix isses mit Fußball, alles Sommerpause bei SG Hameln 74. Na ja, auch mal gut so ein Anblick der Ruhe aufs satte Grün.  Man, ist ja WM, denk ich mir. Da haste doch deinen Fußball. Also alles gerettet oder was? Aber für uns ist ja irgendwie schon alles vorbei. Kein Problem, die Vorbereitungsphase für unsere Mannschaft beginnt. OK, läuft also alles mit Fußball. Und? Was hab´ ich davon?  Egal, neugierig bin ich schon auf die neue Saison bei SG. Weil ja auch einige Veränderungen anstehen. Neue Spieler werden dazukommen und jawohl, jetzt haben wir sogar zwei Trainer in der Verantwortung. Ganz im Gegensatz zu Leipzig. Die haben niemanden. Tja, muss man auch mal seine Hausaufgaben machen. Da können die noch etwas lernen von uns. Also ist doch immer Fußballzeit? Jetzt verliere ich aber ein wenig den Durchblick. Der Saisonbeginn mit den Spielen noch weit entfernt? Man, jetzt doch Sommerleere oder was?  Egal, dann genieße ich eben diesen Moment der Ruhe auf unserer Terrasse und freue mich auf die neue Saison bei SG. Und mein Fazit? So sieht sie also aus, die leere Fußballzeit. Ist ja eigentlich ganz einfach zu verstehen, oder? Also ich habe jetzt den Durchblick. 
Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, eigentlich gibt es sie wohl gar nicht wirklich, die leere Sommerzeit im Fußball…..nur für die Deutschland-Kicker vielleicht ein wenig.




Was wollte ich noch sagen, SG 74?


Von Ulrich Scharf

So, dass wär`s dann mal gewesen. Mehr oder weniger. Die Saison ist zu schon wieder zu Ende. Das Abenteuer Kreisliga liegt(Gott sei Dank) hinter uns. Da stelle ich jetzt mal die Frage, was war denn Kreisliga ? Hab´ ich alles mitbekommen oder fehlt da was? Sicherlich freut`s ein jeden Spieler, wenn er aufsteigt. Oder vielleicht doch nicht? So merkt dann der ein oder andere Spieler, wie unterschiedlich doch die Ligen sind und taucht lieber gleich mal ab und versucht sein Glück fernab bei einem anderen Verein. Ist ja auch verständlich, denn wenn es schief geht mit dem Klassenerhalt, bin ich es nicht gewesen. Halt wie beim HSV. Gut, jetzt nur nicht ablenken lassen.
Denn jetzt wird´s eng… Nichtantreten der Mannschaft, weil zu wenig oder verletzte Spieler im einen oder anderen Spiel. Hohe Niederlagen, weil, kann ja nicht jeder mit dem Ball umgehen oder was? Au, jetzt habe ich plötzlich kein gutes Gefühl und Schweißperlen auf der Stirn. Zurückziehen der Mannschaft? Ausschluss vom Spielbetrieb? Man, dass heißt Zwangsabstieg! Obwohl abgestiegen sind wir ja sowieso.
Aber doch bitte nicht so! Jetzt aber greift der Trainer ein und schnürt selbst ab und zu die Fußballstiefel. Na ja, wenn´s hilft. Ist doch aber `ne Qual für den alten Fußballer. Und dann, Gott sei Dank, wir kommen durch die Saison, zwar abgestiegen aber sportlich. Am Ende können nun alle einen Blick in Richtung Neubeginn wagen.
Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, tschüss Kreisliga. Vielleicht sieht man sich ja irgendwann mal wieder.


SG Hameln 74 e.V.
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