Was wollte ich noch sagen, SG 74 ?


Von Ulrich Scharf

Noch den Durchblick, oder was hat das denn mit Fußball zu tun?  Vom 03.11.18

Geht es Euch auch so? Wir, die SG Hameln 74, sind ein richtiger Fußballverein. Natürlich sind wir hier alle Fußballfans. Und natürlich verfolgen wir doch auch alle möglichen Spiele am Bildschirm, oder?  Während der Live- Übertragungen oder Zusammenfassungen diverser Fußballspiele verfolgen wir stets aufmerksam diese Events. Doch kennen wir uns wirklich aus mit der Interpretation „ ein Spiel lesen zu können“? Lauschen wir mal der Worte, die uns dort begleiten. Da wird nämlich mit fachlich, feinem Wortspiel nur so um sich geworfen, oder? „Also dann rein ins Spiel.“ Beginnt der Kommentator seine Berichterstattung etwas holprig . „ Der Ball rollt“. Ja was? Genau so sollte es doch sein, denn das hat ein Ball nun mal so an sich, dass er rollt. Und was, bitte schön heißt hier „rein ins Spiel?  Was für ein Blödsinn erzählt der nur, denke ich. „Es sind jetzt zwanzig Minuten gespielt. Das Spiel läuft so vor sich hin. Gefährlich wurde es nur einmal, als der lange Ball den völlig falsch stehenden Verteidiger überrascht hatte.“ Also, jetzt brauche ich aber mal Hilfe. Was für ein langer Ball? Wo läuft denn bitteschön ein Spiel hin?  Und kann man falsch stehen? Auf zwei Füßen ist doch wohl richtig oder wie sonst? Vollkommen verwirrt dieser Kommentator und denkt sich nicht einmal was dabei. Egal, jedenfalls kommt jetzt noch nach gefühlt dreißig Minuten die Information, dass der Gegner heute nur einen Spieler im Sturm aufbietet. Heißt für mich, es wird windig oder wie soll ich das deuten? Oder vielleicht wird nur ein Spieler dem schlechten Wetter geopfert, kann alles sein. Zweifel kommen mir jetzt ein wenig, ob ich Fußball überhaupt richtig verstehe. Wird schon werden, irgendwie muss ja auch der Laie den Durchblick haben. Nee, hab´ich nicht! So lausche ich dann wieder den Worten des Kommentators. Der ist ganz berauscht von seiner Berichterstattung. “Ecke wird getreten vom bisher auffälligsten Spieler. Aber da schraubt sich noch ein Verteidiger in die Höhe und klärt am kurzen Pfosten“. Das muss man jetzt aber nicht verstehen, oder? Kurzer Pfosten, Ecke treten und Menschen schrauben sich in die Höhe? Und was erzählt dieser Mensch über den Spieler mit der Nummer neun? Der steht im Abseits! Mit dem will wohl keiner mehr etwas zu tun haben. Ist ja wie früher in der Schule, aber lassen wir das. Zum Ende des Spiels wird´s dann richtig merkwürdig. Nun wird dieser Laberheinz aber wirklich komisch mit seinen Äußerungen.“Zum Ende macht der Gegner aber mächtig Dampf, die werfen jetzt alles nach vorn. Das ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit, wann hier ein Tor fällt!“ Also, geht´s noch? Dampf machen, alles nach vorn werfen und ein Tor fällt einfach mal so um, oder was? Ja, wo bin ich denn hier? Und dann, Leute, die Krönung des Tages! “Jaaaa...., da ist es dann doch noch passiert. Der Spieler brauchte nur noch den Kopf hinhalten, der Ball ging durch die Hosenträger vom Torwart und landete im Tor. Jetzt ist die Luft natürlich raus.“ Jetzt isses aber mal gut. Ich kapiere hier nichts mehr. Da muss einer den Kopf für was denn hinhalten? Der Torwart läuft mit Hosenträgern auf dem Sportplatz herum und der Ball setzt zur Landung in irgendein Tor an. Ja, ist das denn überhaupt erlaubt, das mit den Hosenträgern und so? Ich kann dem Ganzen hier nicht mehr folgen und stelle fest, den Durchblick total verloren zu haben. Zum Schluss nochmal Gefahr, wobei der Torwart in dieser Szene eine unglückliche Figur abgab, die aber ungestraft blieb. Der war sicherlich schon bestraft genug. Nur eines ist mir jetzt bewusst: Ob der sich nun Kommentator oder Reporter nennt, der hat auf jeden Fall mal alles durcheinander gebracht, dieser Antifüßballer.     

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja,war ein tolles Spiel mit zwei unterschiedlichen Hälften……….. 






Was wollte ich noch sagen, SG 74 (1.Herren)?


Von Ulrich Scharf

Nachgehakt und Aufgegriffen. Vom 08.10.18

Das war nix, 1Herren!
Eigentlich hätte es ein schöner Herbstsonntag werden können. Also bot sich für mich nach einiger Zeit mal wieder ein Heimspiel unserer Mannschaft an. Zumal dieses Spiel einiges an Spannung erwarten würde. Mit einem Sieg wäre man nach Punkten mit dem Gegner gleich gezogen. Aber leider kam alles ganz anders. Von Beginn an irgendwie kein Zugriff und viele Fehler, die den Gegner schon zum Anfang eingeladen haben, um Tore zu schießen. Am Ende ein desolates Ergebnis und ja, man muss es deutlich sagen, keine Anstalten nach dem Motto: „Wir stemmen uns gegen eine drohende Niederlage.“ Und genau das war ein Schritt in die falsche Richtung! Mannschaftliche Geschlossenheit sieht anders aus, 1. Herren! Mit seiner anschließenden Nachbetrachtung kam der Trainer dann auch genau auf den Punkt: „Die Einstellung stimmt bei uns derzeit überhaupt nicht. So dürfen wir uns nicht präsentieren.“ So ist es! Hatte man da nicht erst eine kleine Erfolgsserie hingelegt? Das kommt dann auch nicht mal von irgendwo her, sondern wird erreicht durch die richtige Einstellung. Keine Frage, man verliert Spiele und dann lieber mal mit 1:6 Toren. Aber war das wirklich nötig? Ich sage nein, denn wenn man fußballerisch nicht zum Zuge kommt, braucht man eine gewisse Körpersprache. All das war nicht zu sehen. Dazu die individuellen Fehler sowie reichliches Desinteresse von einigen Spielern. Für so ein Spiel bereitet man sich richtig vor, allerdings nur zum Vorteil. Aber lassen wir das und gehen nicht weiter ins Detail. Nun, fußballerisch sollte man schnellstens die Kurve bekommen, denn der nächste Gegner ist nochmal ein Kaliber höher anzusiedeln. Das muss die Mannschaft aber wissen und wieder zu sich selbst finden. Dazu gehört, wenn nötig, auch mal eine richtige Aussprache „ala Interna“. Hier können Dinge angesprochen werden, die so einfach nicht funktionieren. Da darf`s dann auch ruhig mal lauter werden. Im Spiel ist das nicht mehr möglich, da musst du liefern. Also, jetzt macht euch ans Werk, um nicht mit einem Spiel alles umzuwerfen. Ideen entwickeln, mannschaftliche Geschlossenheit auf dem Spielfeld zeigen und im nächsten Spiel dem Gegner Paroli bieten. War doch Sonntag nur ein Ausrutscher, oder? 

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, präsentieren heißt auch anwesend zu sein. 






Was wollte ich noch sagen, SG 74 ?


Von Ulrich Scharf

Angestaubt oder Ausweglos? Vom 04.10.18

Hurra! Der DFB, hat die Euro 2024 nach Deutschland geholt. Ein Event so ganz nach dem Geschmack der Fußballfans. Und der DFB – Präsident setzt sogar noch ein Schmankerl oben drauf:“Das wird Auswirkungen auf das Interesse im Fußballsport haben. Die Vereine werden Zuwachs in den Jugendbereichen bekommen. Heißt eben auch mehr Mitglieder. Daran werden sie (die Vereine) jetzt intensiv arbeiten“. Jawohl, die Vereine werden jetzt daran arbeiten. Nur die finanziellen Mittel hierfür bleiben wohl ein Wunsch. Beispiel gefällig? Unser Verein, SG Hameln 74. Da sind wir, der kleine Verein, in der Nordstadt angesiedelt. Jede Saison werden Mannschaften für den Spielbetrieb gemeldet und schon geht’s los. Jaha, nicht mal so am Spielbetrieb teilnehmen! Das wird nix. Erst mal zahlen. Und zwar haste was kannste! Kosten über Kosten, damit man Spielern aller Altersklassen ein Hobby sichern kann!  Erwachsene, Jugendliche und Kinder  im  Sport gemeinschaftlich verbinden, dass ist doch der Sinn eines Vereins, oder? Naja, trifft es wohl doch nicht so ganz. Denn da würde man ja endlich mal ganz oben beginnen, um die „wahren Amateurvereine“ zu unterstützen. So aber werden über die Verbände bis hin zur Kreisebene den Vereinen wenig finanzielle Mittel, dafür umso höhere Kosten auferlegt. Verwaltungsgelder hier, Geldeinzüge da und jede Menge Auflagen, die bei Nichteinhaltung mit Strafe und somit Kosten enden. Werbung auf Sportkleidung muss unbedingt mit Gebühren belegt werden, ohne geht nicht. Da sollen Jugendmannschaften für die Teilnahme an den Hallenkreismeisterschaften gemeldet werden. Wenn nicht, dann Bestrafung! Wenn gemeldet, dann Gebühr! So geht das.  Tja, man will ja schließlich für die immens hohen ehrenamtlichen Leistungen auch diverse Unkosten raus haben. Natürlich bekommt man auch etwas. Beispiel gefällig? Für unsere Übungsleiter gibt es Zuschüsse. Nur, die werden dann leider in identischer Höhe für Beitragsabgaben an die gleiche Einrichtung entrichtet, die uns vorher die großzügigen Entgelte gezahlt haben. Paradox, nicht wahr?  Nun, was versprechen sich hier angestaubte, meist über hundert Jahre alte Menschen in solchen Verbänden? Das durch hohe finanzielle Abgaben und Kosten der Verwaltungs- oder Ordnungsgelder, die Vereine Zuwachs an Mitgliedern haben werden? Nur weil die EM im eigenen Land stattfindet? Ist das die Philosophie des DFB? Wenn ehrenamtliche Trainer und Betreuer nur den kleinsten Fehler beim Ausfüllen von Spielberichten begehen, dann gibt’s hier aber mal Strafe. Wo sind wir denn hier. Schließlich haben wir Regeln und Ausschreibungen. Und die müssen eingehalten werden. Da haben kluge und weise Leute schließlich jede Menge Zeit investiert, um solche Ausschreibungen zu erstellen. 
Keine Frage, es gibt Abgaben, die einen Sinn ergeben und durchaus dem Verein auferlegt werden müssen. Aber sind wir ehrlich, keiner kommt zu Schaden, wenn Menschen Fehler bei ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten begehen. Und gerade hier sind doch unsere Helfer eben „Amateure“. Und die werden immer weniger. Der Spielerkader wird immer dünner und da leiden dann wiederum alle Mannschaften der verschiedensten Altersklassen. Da kommt es vor, dass zu einem Spiel dann hin und wieder nicht angetreten werden kann und das, ja richtig, kostet dem Verein wieder Geld. So führt das dann unter Umständen hin bis zu Abmeldungen vom Spielbetrieb. Und das……genau so isses, kostet. Diese Auflistung könnte man jetzt noch beliebig fortführen, würde aber eine unendliche Liste werden. Ach ja, auch die ehrenamtlichen Positionen der Verbände, z.B. in den Bezirken und Kreisen usw. sind nicht mehr so einfach zu besetzen. Und warum? Ja, liebe ehrenamtliche Oberlehrer, da würde ich mir mal ein paar Gedanken machen. Gerade für den Nachwuchsbereich, dem wir kleinen Vereine etwas anbieten wollen, aber leider kaum noch leisten können. Hierfür sollten wir dann in einer stillen Stunde mal Zeit zum Überlegen aufwenden……und stellen fest, was kommt wirklich an, bei uns kleinen Vereinen? Bei so einem, ohne Frage, großen Fußballevent ? 

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, wann ist das noch mal, diese Euro? Denn dann wird alles besser.






Was wollte ich noch sagen, SG 74 (1.Herren)?


Von Ulrich Scharf

Analyse gefällig? Vom 23.09.18

Geht doch, 1.Herren!

Das liest sich gut und hört sich klasse an, was ihr da geleistet habt. Und ……….ihr habt es euch erarbeitet. So könnte es weitergehen, denn es gibt keine Übermannschaften. Genau diese Einstellung ist wichtig, um erfolgreich zu sein. Aber bitte jetzt nicht abheben, denn dazu besteht kein Grund. Jeder Gegner muss bespielt und respektiert werden. Dann hat man immer den Anreiz, Spiele unbedingt gewinnen zu wollen. So und jetzt darf man auch einmal ein Lob über die gezeigte Leistung abgeben. Und so wäre dann schon nach dem Spiel wieder vor dem Spiel, wie es Herberger einst so schön formulierte. Und nein, ein Spiel kann durchaus mal länger dauern als 90 Minuten.

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, der nächste Gegner ist immer der Schwerste.






Was wollte ich noch sagen, SG 74 (1.Herren)?


Von Ulrich Scharf

Wo wollt Ihr denn hin, 1.Herren? Vom 11.09.18 

Natürlich ist es noch früh in der Saison. Und natürlich braucht man einige Spiele, um den Rhythmus zu finden. Aber die Gefahr besteht doch durchaus, dass man das Ganze ein wenig zu locker nimmt. So jedenfalls kommt es mir vor, denn wenn man alles auf die sogenannte Eingewöhnungsphase schiebt, wird am Ende des Tages nur Enttäuschung bleiben. Fußball lebt nun mal von Ergebnissen und den damit verbunden Erfolgen oder Misserfolgen. Was war bisher denn so gelaufen? Nicht viel, dass muss man leider sagen. So hat man teilweise Spiele unter Wert verloren und doch liegt es nah, dass auch ein wenig, ja zu wenig der Erfolg erzwungen wurde. Da habe ich momentan kein gutes Gefühl. Gefragt sind nun auch die Trainer. Mit ihrer Erfahrung müssen sie der Mannschaft vermitteln, dass es auch in dieser Klasse nur funktioniert, wenn man Fußball erarbeitet. Jeder Spieler, ob in der ersten Elf oder zunächst als Ergänzungsspieler auf der Bank, muss sich dem Team unterordnen und für die Mannschaft seine volle Leistung erbringen. Dazu gehört auch eine Menge Disziplin, da man ja auch seine eigenen Vorteile zurückstellen und sich in den Dienst der Mannschaft einordnen muss.  Die erfahrenen Recken sollten die jungen Spieler jetzt mitnehmen und ihnen vermitteln, dass es keine Übermannschaften in dieser Klasse gibt. In jedes Spiel musst Du die Einstellung haben, es unbedingt gewinnen zu wollen.
Wie gesagt, sie ist noch jung diese Saison und ein klares Fazit wäre jetzt übertrieben. Nur wenn es wirklich nicht läuft, ist dann auch der Spaßfaktor schnell Vergangenheit. Frust kommt auf, die Schuld wird schnell bei anderen gesucht und so ist manches schnell vorbei, bevor es überhaupt begonnen hat. Und absteigen kann man auch in dieser Spielklasse. Berücksichtigt man die verletzten Spieler, die dann hoffentlich bald zurückkommen werden, muss es das Ziel sein, am Ende der Saison die Klasse zu halten.
Also Jungs, Ärmel hochkrempeln und den Erfolg erzwingen. Das ist nicht so einfach und bedarf einer Menge Arbeit. Doch kann man bereits in den Trainingseinheiten lernen, die Konzentration hoch zuhalten. Und was im Training funktioniert, unbedingt ins Spiel mitnehmen. Darauf arbeitet man letztendlich die ganze Woche hin, um ein Spiel zu gewinnen.
So, nun genug der gut gemeinten Ratschläge und mit voller Energie rein in die nächsten Spiele.

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, nur die Mutigen trauen sich! Die erfahrenen Spieler kennen sich mit Siegen aus, die jungen gewinnen Spiele.






Was wollte ich noch sagen, SG 74?


Von Ulrich Scharf 

Der Platz und seine Verhältnisse. Vom 01.09.18

Der Sommer 2018 hatte es ja richtig in sich! Hohe Temperaturen und  wochenlange Trockenheit. Darunter haben nicht nur wir gelitten, nein, auch der Natur ging´s auf den Geist. Gut, die Natur hilft sich ja bekanntlich selber. Aber für den Fußballer, als Mensch gesehen, sind solch` heiße Wochen bei seiner sportlichen Betätigung sehr belastend. Auch das Geläuf, welches ja nun mal sehr eng mit dem Kicker verbunden ist, hat extrem gelitten. Unser sogenannter A-Platz war ja eigentlich immer in einem guten Zustand gewesen, wenn, ja wenn er regelmäßig seine verdiente Abkühlung bekommen hätte. Dafür gibt es eine Rasensprinkleranlage! Die soll in einer bestimmten Zeit das satte Edelunkraut mit der notwendigen „Flüssigkeit“ versorgen. Und das natürlich nicht in der prallen Mittagssonne, sondern erst in den Abendstunden. Leider schiefgelaufen, denn ein Defekt an der Anlage verhinderte an großflächigen Stellen des Platzes, die all abendliche Abkühlung. Nun veränderte der Sportplatz zügig sein Aussehen. Etwas Grün war hier und da noch auf einigen Bereichen zu sehen. Dann setzte sich aber immer mehr die Verbrennung der Sonne durch. Und das optische Erscheinungsbild unseres Platzes? Sieht aus, als hätte man hier mit dem Bau einer Ortsumgehung begonnen. Jetzt noch unsere Fußballer, diese feinen Techniker! …… Die haben ja so schon ihre Schwierigkeiten mit der sensiblen Ballbehandlung! Da kann man ja überhaupt keinen geraden Pass mehr spielen. Und bitte, welchen Namen hätten wir denn für so ein Geläuf parat?
Hartplatz? Rasenplatz? Oder doch halb und halb? Vielleicht hat sich hier auch ein Künstler versucht? Gut, der Gegner muss sich auch den Platzverhältnissen anpassen. Das kann uns doch aber egal sein, wenn die sich blamieren.  Könnte aber auch von Vorteil sein, für Grobmotoriker zum Beispiel. Ist es aber leider auch nicht. Oder vielleicht stellen die Trainer auch das Spielsystem schnell um. Also ganz ohne Außenspieler zum Beispiel. Räume eng machen, Kurzpassspiel anwenden und nur auf den Rest vom Rasen das Spiel verlagern. Nee, das wird auch nix. Jetzt muss die Stadt Hameln, als oberster Schirmherr der Sportstätten ran, um zu retten, was noch zu retten ist. Also echte Profis der Gartenabteilung.
Und die Stadt Hameln, schnell wie sie nun einmal ist, reagiert sofort: „Vor der Saison geht das jetzt nicht mehr. Vielleicht nach der Saison“? Moment mal, nach der Saison ist doch vor der.....? Zu kompliziert. Die Sache läuft also, allerdings erst im Oktober. Ja, ist klar! Dann haben wir das schlimmste hinter uns. Pünktlich mit Beginn der Regenzeit wird dann die Rasensprinkleranlage ihren Dienst ordnungsgemäß versehen. Toll, dann sperrt ihr von der Stadt Hameln doch sowieso wieder eure heiligen Rasenplätze, die ja sonst so sehr leiden würden. Denn ein Rasenplatz, der dem Regen ausgeliefert ist, muss unbedingt geschont werden, sensibel behandelt und nicht auch noch mit Füßen getreten werden, sonst ist der nachher noch hinüber. Also ein Fußballspiel kann da nicht stattfinden. Da werden die Plätze  weggesperrt. So isses und Ende. Macht also nix, wenn die Sonne über Wochen  eine enorme, zerstörerische Wirkung hat, oder? Man hätte ja auch durchaus mal vereinsintern  Selbstinitiative ergreifen können. Aber jetzt ernsthaft, man stelle sich vor, in den Abendstunden laufen zwanzig Leute mit Gießkannen über den Platz. Denen hätte man doch am nächsten Tag einen anderen Wohnort zugewiesen. Ach ja, unsere Fußballer, was machen die denn so aus dieser Situation? Ja Mensch, da müsst ihr euch mal richtig auf die Platzverhältnisse einstellen. Das geht nämlich, habe ich mal gelesen. Das richtige Schuhwerk wählen und ab dafür. Und überhaupt….. könnt ihr auch auf dem B-Platz rumzaubern. Blöd nur, auch hier war der Sommer 2018 tätig. Na dann………….. Pech gehabt.

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, Unkraut vergeht ja bekanntlich nicht und auf unseren Plätzen dürfte es dann auch gern wieder schön grün nachwachsen.






Was wollte ich noch sagen, SG 74?


Von Ulrich Scharf         

Der Fußballexperte und sein überdurchschnittliches Fachwissen. Vom 05.08.18

Und los geht’s in die neue Saison. Der Fußball ist zurück, mit hoffentlich spannenden Spielen.
Jawohl! Und etliche Zuschauer sind auch schon da. So gehört sich das.
Und schon entdecken wir unter den Zuschauern die Fußballexperten, die, ob Heim oder Auswärtsspiel immer präsent sind.
Die als erste Ausschau nach ihren Standorten mit den besten Sichtverhältnissen über das komplette Spielfeld halten. Man muss ja als Experte genauestens den  kompletten Spielablauf analysieren, schließlich hat man ja selbst gekickt und kennt sich aus.
So und schon gibt´s erstmal  was auf die Leistungsbremse. „Heute kriegen die mal ´ne richtige Klatsche“. Sagt einer, der es wissen muss.“ Schließlich hat er ja in seiner aktiven Zeit auch immer gegen diesen Gegner verloren. Das wäre ja auch noch schöner, wenn die Nachfolgegeneration heute gewinnen würde. „Früher haben wir richtig dagegen gehalten“. Jau, früher war auch der Rasen grüner, möchte ich am liebsten kontern. „Man, den Schiri kenne ich noch von damals. Der hat mich mal vom Platz geworfen“. Tönt es vom anderen Experten rüber. Genau, denke ich, kann auch kein Guter sein, der verpfeift uns bestimmt. Na dann mal los. Jawohl, der Fußballfachmann ist bereits auf Temperatur. “Den hätte ich noch mit 1,3 Promille gemacht, so blind kann man doch gar nicht sein. Ecken kann der auch nicht schießen und erst seine Flanken, die sind ja wohl katastrophal.“ Jetzt nur kein Gegentor kassieren, brodelt es in mir. Dann ist hier aber mal richtig meckern angesagt. Und schon kommt der nächste schlaue Expertentipp.“ Die brauchen doch nur den Ball mal richtig laufen lassen. Das kann doch nicht so schwer sein, mal den Abschluss zu suchen.
Da muss das Spiel auch viel breiter gemacht werden, sonst wird das nix heute.“ Sagt er jetzt mit leicht erhöhter Lautstärke, nimmt erstmal einen Schluck aus der Bierpulle und lehnt sich in Besserwissermanier in seinen Stuhl zurück. „Ist ja nicht zum Aushalten, dieser Grottenkick“. Krönt er demonstrativ seinen Unmut. Ja ja, vielleicht hätte er doch selber spielen sollen, oder? Also besser nicht! „ Der trifft noch nicht mal einen Möbelwagen aus der Entfernung“. Der Spruch fehlte jetzt noch. Trotzdem... danke dafür!                                     
Aha, nee komm, alles viel zu kompliziert für mich. Ich kann mir das jetzt nicht mehr anhören. Ab sofort bin ich nur noch Zuschauer und das beschließe ich hiermit ab jetzt, basta. Na also, geht doch und ist viel angenehmer zu ertragen.           

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, ein wenig besser hätten die den Ball aber wirklich laufen lassen können.






Was wollte ich noch sagen, SG 74 (1.Herren)?


Von Ulrich Scharf

Ab jetzt im ruhigen Fahrwasser, 1.Herren ?

Jetzt soll alles besser werden. Der Erfolg soll zurückkommen und er wird es auch, wenn, ja wenn man alles mit etwas Leichtigkeit umsetzen kann. Keine Frage, es war eine schwierige Saison in der Kreisliga, die diesen Spaß hat vermissen lassen. Einerseits durch immer wieder neue Tiefschläge. Anderseits, weil einige Spieler die Reißleine zogen, um sich schnell der Verantwortung zu entziehen. Nun, wollen wir es dabei belassen. Das ist jetzt Vergangenheit und die Zukunft ist „in“.  Ich habe momentan nicht die Nähe zur Mannschaft, aber die ersten Eindrücke machen durchaus Mut für neue Ziele. Ein Vorbereitungsplan, meiner Meinung nach mit einem guten Konzept, ist vorhanden. Das hat was! Und die ersten Testspiele liefen ja durchaus erfolgreich. Natürlich sollten Siege gegen unterklassige Mannschaften nicht überbewertet werden, aber sie tragen dazu bei, den Spaß und das so lang vermisste Selbstvertrauen wieder herzustellen. Und wenn wir ehrlich sind, macht es auch Spaß, solche Testspielgegner mal so richtig vorzuführen. Na dann, auf geht’s Jungs in die neue Saison.
Saisonziel? Habt ihr ja bereits richtig formuliert. Einfach Spaß am Fußball haben und dann von Spiel zu Spiel denken.
Störende Nebenkriegsschauplätze wie zum Beispiel Spielerwechsel hin und her, die in letzter Sekunde wieder den Abflug machen, einfach ignorieren und die Reisenden nur nicht aufhalten. Ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen und wünsche viel Glück in der neuen Saison. Denn ein bisschen Glück gehört ja auch dazu. Und ….haltet euch vom Abstieg fern. Das passt so gar nicht ins Bild.

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, ein wenig Erfolg darf´s dann aber auch sein. Ein kleines bisschen vielleicht.






Was wollte ich noch sagen, SG 74?

vom 2.7.2018

Von Ulrich Scharf                                                                                             
Leere Fußballzeit? Für den eingefleischten Fußballer und Fan ist es wohl die längste Durststrecke überhaupt. So stelle ich mir dann die Frage, gibt es sie denn eigentlich wirklich, die Zeit ohne den Fußball? Oder ist man einfach nur Fußballgeschädigt?
Also, will ich´s jetzt genauer wissen….. und da stehe ich nun einsam auf der Terrasse unseres Vereinsheims und schaue auf die leeren Sportplätze. Nix isses mit Fußball, alles Sommerpause bei SG Hameln 74. Na ja, auch mal gut so ein Anblick der Ruhe aufs satte Grün.  Man, ist ja WM, denk ich mir. Da haste doch deinen Fußball. Also alles gerettet oder was? Aber für uns ist ja irgendwie schon alles vorbei. Kein Problem, die Vorbereitungsphase für unsere Mannschaft beginnt. OK, läuft also alles mit Fußball. Und? Was hab´ ich davon?  Egal, neugierig bin ich schon auf die neue Saison bei SG. Weil ja auch einige Veränderungen anstehen. Neue Spieler werden dazukommen und jawohl, jetzt haben wir sogar zwei Trainer in der Verantwortung. Ganz im Gegensatz zu Leipzig. Die haben niemanden. Tja, muss man auch mal seine Hausaufgaben machen. Da können die noch etwas lernen von uns. Also ist doch immer Fußballzeit? Jetzt verliere ich aber ein wenig den Durchblick. Der Saisonbeginn mit den Spielen noch weit entfernt? Man, jetzt doch Sommerleere oder was?  Egal, dann genieße ich eben diesen Moment der Ruhe auf unserer Terrasse und freue mich auf die neue Saison bei SG. Und mein Fazit? So sieht sie also aus, die leere Fußballzeit. Ist ja eigentlich ganz einfach zu verstehen, oder? Also ich habe jetzt den Durchblick. 
Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, eigentlich gibt es sie wohl gar nicht wirklich, die leere Sommerzeit im Fußball…..nur für die Deutschland-Kicker vielleicht ein wenig.




Was wollte ich noch sagen, SG 74?


Von Ulrich Scharf

So, dass wär`s dann mal gewesen. Mehr oder weniger. Die Saison ist zu schon wieder zu Ende. Das Abenteuer Kreisliga liegt(Gott sei Dank) hinter uns. Da stelle ich jetzt mal die Frage, was war denn Kreisliga ? Hab´ ich alles mitbekommen oder fehlt da was? Sicherlich freut`s ein jeden Spieler, wenn er aufsteigt. Oder vielleicht doch nicht? So merkt dann der ein oder andere Spieler, wie unterschiedlich doch die Ligen sind und taucht lieber gleich mal ab und versucht sein Glück fernab bei einem anderen Verein. Ist ja auch verständlich, denn wenn es schief geht mit dem Klassenerhalt, bin ich es nicht gewesen. Halt wie beim HSV. Gut, jetzt nur nicht ablenken lassen.
Denn jetzt wird´s eng… Nichtantreten der Mannschaft, weil zu wenig oder verletzte Spieler im einen oder anderen Spiel. Hohe Niederlagen, weil, kann ja nicht jeder mit dem Ball umgehen oder was? Au, jetzt habe ich plötzlich kein gutes Gefühl und Schweißperlen auf der Stirn. Zurückziehen der Mannschaft? Ausschluss vom Spielbetrieb? Man, dass heißt Zwangsabstieg! Obwohl abgestiegen sind wir ja sowieso.
Aber doch bitte nicht so! Jetzt aber greift der Trainer ein und schnürt selbst ab und zu die Fußballstiefel. Na ja, wenn´s hilft. Ist doch aber `ne Qual für den alten Fußballer. Und dann, Gott sei Dank, wir kommen durch die Saison, zwar abgestiegen aber sportlich. Am Ende können nun alle einen Blick in Richtung Neubeginn wagen.
Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, tschüss Kreisliga. Vielleicht sieht man sich ja irgendwann mal wieder.


SG Hameln 74 e.V.
Heinestraße 7a, 31787 Hameln
E Mail  sghameln74@t-online.de