Was wollte ich noch sagen, SG 74 ?


Alles auf Null.......


Wie geht es jetzt weiter?


Von Ulrich Scharf          19.07.20

Es war einmal eine Krise, die alles verändert hat oder wollte.
Aber das wollen wir ja nicht aufwärmen.
Denn immerhin wird ja Fußball gespielt, wenn auch erst einmal nur in den großen Ligen und vor leeren Rängen. Schon eine merkwürdige Situation, aber bis hierhin ist ja alles relativ gut gelaufen. Was geht bei uns? Nicht viel, denn die Saison wurde abgebrochen und niemand weiß, wie und wann es wieder losgeht mit dem Fußball auf unterer Ebene. Nun, seit neuesten sind zu mindestens Freundschaftsspiel wieder zugelassen. Nur, wie soll das ablaufen?   

Corona Verordnung vom NFV maßgebend.

30 Personen auf dem Spielfeld sind zugelassen inklusive der Verantwortlichen und Schiedsrichter. So soll es sein und die Dokumentation ist auch geregelt. Die Spieler stehen sowieso auf dem Spielberichtsbögen, alles andere ist festgelegt in der Verordnung. Geht´s dann also wieder los? Ja, nur wann weiß (noch) niemand. 

Zuschauer jetzt vielleicht wieder oder besser doch nicht? Ja wie denn nun?

Bis zu 50 Personen als Zuschauer verkleidet, können nun wieder Live – Fußball verfolgen. Toll, allerdings ist diese Situation nicht ganz so einfach, denn die Vorschriften unterliegen streng der Hygiene - und Desinfektionsmaßnahmen. So soll es auch sein, nur gibt es da auch die strenge Verordnung bei Steh und Sitzplatzbesuchern.

Vielleicht doch besser noch abwarten? 

Die Verordnungen im unteren Spielbetrieb zu überwachen, macht richtig Mühe. Die Aufgaben müssen genau verteilt und umgesetzt werden. Macht das nach dem heutigen Stand der Dinge Sinn? Sollte man jetzt einen festen Termin für den Saisonstart vergeben, der durchaus noch nicht gesichert wäre? All das wirft Fragen auf, die man zum jetzigen Zeitpunkt nicht beantworten kann. Letztendlich will man ja auch die Spiele wieder aufleben lassen, um halt ein Stück Normalität zu bekommen.

Auch eine Frage der finanziellen Lage?

Ein weiterer Aspekt ist natürlich die finanzielle Lage der Vereine. Währen die großen Klubs mit ihrer doch so ernsten Situation immerhin die Öffentlichkeit bewegen können, vergisst man gern die kleinen Vereine. Auch und gerade sie brauchen Einnahmen zum Beispiel aus Eintrittsgeldern oder ähnlichen.
Wenn gleich in anderen Dimensionen, die man mit den Großen ja auch nicht vergleichen kann und will.   

Der Fußball wird zurückkehren!

Ob jetzt, oder zu einem späteren Beginn, der Fußball wird sicherlich wieder in seiner alten Form zurückkehren.
Auf der großen Bühne funktioniert es schon, weil die Möglichkeiten gegeben sind. Hier hat man ganz andere Voraussetzungen für den Spielbetrieb. Aber selbst im Bundesliga- Spielbetrieb sind die Diskussionen um die Wiedereinführung der Zuschauer im Stadion noch nicht beendet. Da werden viele Möglichkeiten ausgearbeitet und nach Lösungen gesucht. Die Vereine müssen ihre Konzepte vorstellen. Da werden sicherlich viele Ideen auf Lösungen prallen.

Aber Fingerzeig! Diese Krise ist noch nicht gelaufen! 

Man kann nur hoffen, dass alles bald wieder so ist, wie vor dem ganzen Dilemma.

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, die Hoffnung....und so weiter. 

bis zum nächsten Mal





Der Fußball lebt


Oder geht noch was schief ?


Von Ulrich Scharf          27.05.20

Er ist also wieder zurück. Der Ball rollt und die Fans sind einigermaßen zufrieden. Es ist halt Deutschlands liebstes Kind, dieser, unser Sport. Und ein wenig Abwechslung nach all den negativen Wochen, kommt natürlich besonders gut an. Oder doch nicht?

Auf professioneller Ebene ja, sonst ist Feierabend!

Die Bundesliga sowie die 2. Liga haben den Spielbetrieb wieder aufgenommen. Die 3. Liga soll ja bekanntlich noch im Mai nachziehen. Obwohl, einige Klubs ja bekanntlich ihre Bedenken hatten. Vielleicht wollten die ja auch andere Ziele erreichen? Man weiß es nicht.                                                   
Im Amateur oder Freizeitbereich wird wohl nicht weiter an der Fortsetzung des Spielbetriebes festgehalten. Heißt also, Abbruch! Nur auf der großen Bühne wird es nun weitergehen. Da kommen die gewohnten Kritiker zu Wort und jeder hat seine eigenen Vorstellungen zu dieser Thematik. Von unverantwortlich bis hin zum „die bekommen wohl einen Sonderstatus“, ist hier die Rede. Sogar vom Ende der Welt soll angeblich gemunkelt worden sein und hier wurde dann auch noch Kritik geübt, wie das ablaufen müsse. 

Soll man Vergleiche denn vergleichen?

Nein, denn das wären Apfel und Birnenvergleiche. Ob und wie lange diese Situation mit der Wiederaufnahme des Fußballbetriebes funktioniert, weiß niemand. Kommt man bis zum Ende der Saison ohne Zwischenfälle hin, war alles richtig. Sollte doch noch der Abbruch kommen, werden die Kritiker und Negativdummys natürlich Oberwasser haben und ordentlich Dampf ablassen. Da gibt´s dann kein Halten mehr.

Freizeitsport ist eben anders

Schauen wir auf unseren Verein. Die Saison wird dann wohl nicht fortgesetzt. Eben anders als im bezahlten Fußball.Man geht jetzt erst einmal von einem neuen Saisonbeginn irgendwann im Sommer aus. Die Tabellenkonstellation wird auch berücksichtigt, sodass eigentlich alle zufrieden sein könnten. Für uns würde es zum mindestens den Klassenerhalt bedeuten. Ist doch auch was, oder? Denn der war ja wohl bis dato alles andere als sicher.

Zurück zu den Profis

Kommen wir also zurück zum Profisport. Vor Geisterkulisse werden die Spiele ausgetragen und vermutlich auch mit Beginn der neuen Saison so fortgesetzt. Macht nicht so richtig viel her, ist aber in der momentanen Lage nicht zu ändern. Unter strengsten Auflagen, sind die Spiele zu absolvieren. Immer wieder werden Spieler auf ihre Gesundheit getestet, haben strenge Vorgaben einzuhalten und ja, man kann darüber denken, wie man will, es ist halt auch deren Beruf. Und da sind eben die Unterschiede zum Freizeitsport. Die Auflagen können so überhaupt nicht eingehalten werden, denn dafür hat man eben nicht die Mittel. Also, strengste Hygieneanordnung, Begrenzung der Personenzahl. Gut, das würde ja noch gehen. Kommen hier ja nicht mal eben über 200 Menschen zusammen. Doch alle Anforderungen zu bewältigen, wäre die totale Überforderung, auch finanzieller Art. Also in unserem Fall gibt es dann nur den Abbruch. Persönlich halte ich auch nicht besonders viel von Entscheidungen, die am grünen Tisch beschlossen werden, doch die bevorstehende Lösung ist dann eben die sinnvollste. Alles andere ist Theorie und nicht diskutierbar.

Wenn´s schiefgeht mit der Bundesliga, dann……aber warum eigentlich?

Ich höre schon die Kritiker schreien, die permanent gegen die Fortführung der Spiele sind und waren. Man hat es ja gleich gewusst und gesagt, aber niemand hat auf die Experten gehört. Die warnenden Zeigefinger wurden ignoriert und hätten, wäre, besser gleich und so weiter. Die Allwissenden wird es immer geben. Hierzu kommen noch die sogenannten Fußballgegner, denen dieser Sport sowieso Meilenweit vorbeigeht. Lassen wir sie nörgeln und ignorieren ihre Ansichten. Schließlich kann ja jeder seine Meinung haben.

Wie war es doch gleich nochmal mit ohne Zuschauer?

Die Bundesligaspiele ohne Zuschauer sind ohne Frage gewöhnungsbedürftig. Nein, daran kann man sich nicht gewöhnen. Aber freuen wir uns auf die Zeit, in der irgendwann wieder Stadionatmosphäre herrscht. Wenn die Spieler wieder mehr ihre schauspielerischen Fähigkeiten zur Geltung bringen, denn momentan nützt das Theater spielen ja weniger. Und überhaupt geht alles ein wenig zügiger voran. Das sind doch auch Vorteile, oder? Hört man die Theatralik einiger Spieler noch besser, weil die Mikrofone mehr aufnehmen können und die Zuschauer viel mehr der Gebärdensprache mitbekommen . Dumm gelaufen!

Was wird werden?

Keiner kann momentan wissen, was die Zukunft bringen wird. So können wir dann nur abwarten und uns auf die Normalität freuen, auch wenn´s noch ein wenig dauern wird. Aber dann werden wir uns endlich wieder um viel mehr Dinge aufregen, die den Fußball so interessant machen.   

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, eigentlich ist gar nicht so viel anders, denn normal war der Fußball doch noch nie, oder?

In diesem Sinne,
bis zum nächsten Mal





Die Zeit, die man braucht


Ohne Fußball geht´s auch, oder ?


Von Ulrich Scharf          13.04.20

Genug geredet über das Thema, welches uns über Wochen beschäftigt und fest im Griff hat.
Und nein, ich werde hierzu nichts sagen, denn ich bin weder Virologe, noch Virenexperte.
Eines ist allerdings im Laufe der Zeit sehr interessant zu beobachten. Die alltäglichen Diskussionen um den Fußball, das Bemängeln der Torchancen und die ganzen Analysen rund um den vergangenen Spieltag, sind schnell verstummt. Ist doch merkwürdig.

Der Experte macht sich rar, weil der Fußball zur Nebensache wird

Wo sind sie, die Millionen Bundesligatrainer, die eigentlich immer eine Lösung haben oder gehabt hätten? Nichts, aber auch gar nichts ist zuhören über den Fußball in einer Zeit ohne Fußball. Makaber? Nein, denn es gibt ja nicht wirklich neue Themen, die einer Diskussion bedürfen.
Aber der Reihe nach. Da haben wir nun die kompletten Spielabsagen. Obwohl, vorerst sollten Spiele ja noch ohne Zuschauer stattfinden. Als sogenannte Geisterspiele wurden sie betitelt. Die gibt es aber auch mit vollen Rängen, heißen dann aber wohl Grottenspiele, oder so. Egal, schnell wurde dann der Spielbetrieb abgesetzt und die alltäglichen Gespräche über den Fußballsport wurden massiv wenig. Gut, wo nichts zu reden ist.…….man kennt das ja.
Außer den Berichterstattungen, über so einen unbekannten Verein im Süden Deutschlands, die uns leider durchgehend informativ auf dem Laufenden halten. Danke dafür, brauchen wir aber nicht. Unsere 74er wurden natürlich auch in den stillen Modus versetzt, denn wenn die Großen pausieren, ruht der Spielbetrieb in den unteren Ligen selbstverständlich genauso. Auch hier bei uns im Verein völlige Ruhe und weit entfernt von jeglichen Themen.

Es fehlen ein wenig die alltäglichen Fachsimpel Gespräche

Es gibt sie halt momentan nicht, aber man merkt, sie fehlen einem doch irgendwie. Die Diskussionen über Millimeter entscheidende Abseitssituationen, den sicher geglaubten Treffer zum 2:1, der dann aber „frühzeitig“ gefühlt nach zwölf Minuten aberkannt wird. Oder der haltbare Ball, den Opa noch mit der Gehhilfe pariert hätte. All diese Gespräche – also die fehlen mir schon!

Schlusspunkt -  der Abbruch der Saison?

Verlegt wurden ja schon die EM ins nächste Jahr, übrigens eine gute Entscheidung. Dadurch  wird uns die langweilige und zudem unnötige Nations League erst einmal erspart bleiben. Wird also auch verlegt in das Jahr wann nochmal? Will keiner wissen, ich auch nicht. So hätten wir dann die Profiligen und ihre anstehenden Spiele sowie den Rest der DFB Pokalspiele.  Und wenn nicht? Erst einmal ist noch Zeit genug und wie sagte doch der Philosoph François-Marie Arouet: Die Zeit heilt alle Wunden.

Nach unten geht auch noch was?

Schaut momentan noch düster aus, mit der Fortsetzung des Spielbetriebs in den unteren Ligen. Gut für unsere Mannschaft? Kommt man wenigstens nicht in akute Abstiegsnot.

Finanzielle Einbußen bis hin zur Insolvenz?

Bei wem denn, bitte? Frei nach dem Motto: die Großen fressen, die Kleinen werden gefressen.
Nach nur zwei Wochen ging das Geheule der großen Vereine in Fahrt: Ihr müsst helfen!  Ja, was sollen den erst die kleinen Vereine sagen? Einnahmen sowie Zuschüsse fallen weg. Für das Überleben der Klubs lebenswichtig und hallo DFB, wir gehören auch zu eurem Verein! Mal daran denken: unten wird geheizt, damit oben niemand kalte Füße bekommt!

Spielbetrieb soll, wann fortgesetzt werden?

So darf man gespannt sein, wann und zu welchen Voraussetzungen, der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird. Und bei allen, die dazu ihre eigene Meinung haben, steht ein Kriterium an allererster Stelle: die Gesundheit! Eine Gefährdung muss kategorisch ausgeschlossen werden. Erst dann und nur dann sollte es sportliche Entscheidungen auf Sicht der neuen und hoffentlich spannenden Saison geben.
Wenn man dann irgendwann zur Normalität zurückkehren wird, dann wird uns der Fußball auch sehr schnell wieder in seinen Bann ziehen. Ich freue mich darauf.

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, lernen wir daraus, uns Zeit zu nehmen.

In diesem Sinne,
bleibt gesund!





Es war viel zu tun, daher etwas später als sonst, aber immerhin und überhaupt, dafür aber mit einem viel diskutierten Thema.

Ist Fußball noch Fußball?


Was verändert sich hier eigentlich gerade?


Von Ulrich Scharf          07.02.20     

So sieht sie nun also aus, die legendäre Veränderung? Eine Vorbildfunktion im Fußballsport gegenüber allen begeisterten Anhängern, vor allem aber die zunehmende Gewalt gegenüber Schiedsrichtern im Amateurbereich und aus den unteren Ligen.

Hier kommt der Fußball 5.0! 

Was ist denn jetzt mit Beginn der Rückrunde anders als in der Hinrunde? Na ja, unsportliches Verhalten der Spieler oder auch Trainer werden von den Schiedsrichtern rigoros unterbunden.  Verwarnungen in Form der gelben bis hin zur roten Karte eben das Ergebnis für Zuwiderhandlung. So will man vor allen der zunehmenden Gewalt entgegengehen und bereits im Ansatz Unsportlichkeiten ahnden. Hatten wir aber schon, nichts Neues!
Doch neu ist, über welche Gewalt oder Unsportlichkeiten ab sofort und überhaupt gesprochen wird, oder nicht mehr. Klar ist doch, dass Spieler, die den Versuch unternehmen, eine Spielsituation zu ihrem Vorteil zu beeinflussen, eine Unsportlichkeit begehen. Also Vortäuschung eines Foulspieles, Karten einfordern für den gegnerischen Spieler, Bälle bei einer Spielunterbrechung wegschlagen und so weiter.

Wir sprechen noch nicht von gewalttätigen Auseinandersetzungen, die sich auf dem Spielfeld abspielen könnten.

Da stellt sich doch die Frage, ist so etwas nicht immer konsequent zu ahnden? Oder hat man hier vielleicht die Zügel schleifen lassen? Hat man es versäumt, grundsätzlich dem eigentlichen Sinn gerecht zu werden? 
Fakt ist, dass jegliche Art der Spielmanipulation oder gewalttätiges Attackieren mit aller Härte bestraft werden muss. Zitat: das Verhalten der Profis dient häufig als Vorbildfunktion gegenüber den Amateurkickern.
Ganz klar, hier gibt es keine zwei Meinungen. Dieses Verhalten muss rigoros bestraft werden.

Ist es wirklich die farbige Kartonage, die Respekt erzeugen soll?

Sind es aber wirklich immer grobe Verstöße und Regelwidrigkeiten, die hier mit bunten Karten geahndet werden? Beispiele gibt´s genug. Gilt ein Spieler oder Trainer als unsportlich oder gar gewalttätig, wenn er aufgrund einer nicht nachvollziehbaren Entscheidung mit einer Handbewegung seine Unzufriedenheit signalisiert? Da werden Verwarnungen oder im erweiterten Fall Platzverweise gegen Spieler oder Trainer verhängt, die sich wie zivilisierte Menschen erkennbar  -  eben nur eine Aufklärung des Schiedsrichters wünschen. Also keinerlei Anzeichen von rabiaten Ausbrüchen oder unsportlichen Verhalten zu erkennen. 
Ehrlich? So nicht, ihr Fußballentdecker und Veränderungsfanatiker! Nochmal, ich teile die Meinung der Verantwortlichen, dass Gewalt oder Unsportlichkeit, im Fußball nichts zu suchen haben und bestraft werden müssen. Da stellt sich mir die Frage, ab wann begehen Spieler oder Trainer ahndungswürdige Verstöße? Dann aber bitte auch wirklich für unsportliches Verhalten.

Der Sport immer an erster Stelle!

Spieler, die nach einer meist minutenlangen Verletzung, schmerzverzerrt am Boden liegend nach Hilfe schreien und dann die Wunderheilung erfahren dürfen. Hier noch schwer verletzt und dann?  Theater wie die Primaballerina Anna Pawlowa im sterbenden Schwan. Eben noch die Infusionsflasche, schon ist alles wieder perfekt. Das ist Unsportlichkeit vom Feinsten! Komm mir keiner mit dem Argument, man weiß ja nicht, wie schwer der Spieler verletzt ist. Zählt nicht, gelbe Karte geben und fertig. Oder Spieler, die immer wieder den Videobeweis fordern, weil sie aufgrund einer Eingebung ein Handspiel des Gegenspielers im Strafraum wahrgenommen hatten. „Wirklich Schiri, das war Handspiel, ganz bestimmt“. Nein war es nicht und daher eine Unsportlichkeit …genau, gelbe Karte und ab.

Gewalttätige im Sport für immer sperren!

Wir müssen hier nicht über gewalttätige Situationen im Spiel reden, denn die haben im Sport keinen Platz und müssen mit voller Härte bestraft werden. Im Übrigen auch über den sportlichen Teil hinaus.

Was soll werden?

Erklärungsbedarf für alle Beteiligten. Spieler, Trainer und Referees, müssen eindeutig mehr kommunizieren. Stellt die sportlichen Dinge in den Vordergrund, bestraft Unsportlichkeit für einen besseren Ablauf im Sport, aber bitte keine Zweiklassen Gesellschaft im Fußball. Die haben wir nämlich schon im wahren Leben!

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, der gute, alte Fußball mit Tradition! Wie fragwürdig ist er doch.

Bis demnächst





Mein Jahresrückblick 2019


War das alles?


Von Ulrich Scharf          27.12.19 

Es ist also mal wieder so weit. Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und niemand schaut bewusst zurück, denn wen interessiert es schon, was gewesen ist?
Mein Rückblick des Jahres 2019 hakt dann aber doch noch einmal nach. 

Fußballspiele ohne Sieger? Wo gab es das denn?

Wer gern Mannschaftssport betreibt, hat eigentlich klare Ziele, oder? Also, da werden Sieger und Verlierer ermittelt. Das war leider beim Jugendturnier im Januar nicht der Fall. Bei den 4. offenen Hallenstadtmeisterschaften starteten die F Jugendfußballer ganz im Sinne von „Fair Play“. Hörte sich gut an, war aber Fußball ohne Turniersieger. Was für eine absurde Idee uns hier von höherer Instanz auferlegt wurde, kann man nur erahnen! Diese Kinder spielen Fußball, weil sie Spaß und Freude haben und ihren Vorbildern nacheifern möchten. So freut man sich einerseits auf siegreiche Spiele, lernt aber auch sportlich mit einer Niederlage umzugehen. Und genau das will der Sport vermitteln! Also liebe Ideenentwickler und Fußballumkrempler: verbessern und lasst die Kids davon profitieren, was den Fußball so spannend macht. Auch Niederlagen gehören dazu.

1. Herren im Endspurt. Die Wochen der Wahrheit!

Nächster Halt – Saisonende. Was war das für ein Endspurt der ersten Herren! Im letzten Spiel der Saison rettete man sich vor dem Abstieg mit einem wichtigen Unentschieden auf fremden Platze. Lange Zeit war die Welt in Ordnung. Doch der Einbruch kam und mit ihm der Weg in die unteren Tabellenregionen. Letztendlich konnte man den Abstieg aber verhindern und sich beruhigt in die Sommerpause verabschieden. Natürlich mit der Absicht, die neue Saison mit ganz anderen Zielen anzugehen. Mit welchen? Man weiß es nicht.

Dann Sommerpause, da tat sich dann mal gar nichts, oder doch?

Nee, da war nix oder halt, da waren dann doch noch Kleinigkeiten, die den Fußballfreunden natürlich nicht entgangen waren. Denn merke: Der wahre Fan kennt keine Sommerpause!

Meistertitel und andere Entscheidungen, so am Rande.

Bayern München wurde zum 29. Mal Deutscher Meister! Das siebte Mal hintereinander. Da stimmt doch etwas nicht, oder? Waren die anderen Vereine einfach zu dumm oder ging´s nicht besser? Zeit, dass sich da mal was verändert! Vom Abstieg durften dann gleich drei Bundesligisten träumen. Glückwunsch hierzu, denn dieser Traum ging dann auch für Hannover, Nürnberg und Stuttgart in Erfüllung. Der HSV wollte lieber gleich der 2. Liga treu bleiben, war aber eigentlich zu blöd um aufzusteigen. Auch hierfür – Glückwunsch!

Dann noch ein verhinderter Supergau

Es kam, wie es kommen musste! Deutschland wurde mit dem Verbleib in der Nations League belohnt. Und aufgepasst, ein Scherz: weil überdurchschnittliche Leistungen halt belohnt werden! Schwachsinn, dieser ganze Aufwand vom künstlich gezüchteten Wettbewerb. Für mich nur ein Ersatz für Turniere, die eben nur alle zwei Jahre stattfinden. Ich sagte und sage: „Weg damit“!

Sportwerbewoche? Na ja!

Nach langer Zeit und gefühlter Ewigkeit fand dann mal wieder eine Sportwerbewoche bei uns statt. Die Planung war abgeschlossen und es sollten drei Tage für den Fußball werden. Leider hielten die Erwartungen nicht ganz so stand, wie es sich alle gewünscht hätten. Auch ein Faktor war wohl das überaus heiße Sommerwochenende mit hohen Temperaturen. Kurzfristige Absagen einiger Mannschaften trugen leider auch zu einem mäßigen Turnierverlauf bei. Fazit: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Dann eben beim nächsten Mal anders!

Pokalspiele? 1. Herren lieferten und sind noch dabei

Und sie konnten es doch gegen vermeintlich stärkere Gegner. So war man dann fix im Viertelfinale des Kreispokals angekommen. Mit starker Leistung trumpfte die 1. Herren in diesem Wettbewerb bis dato auf und jagte Mannschaften der oberen Tabellenregion aus dem laufenden Pokalgeschäft. Das könnte doch Auftrieb für das neue Jahr geben!

Wenn wir nicht sehen, was da läuft. Das hatte der September für uns über

Die Euro 2024 nach Deutschland zu holen, war dann auch eine positive Mitteilung an alle, die den Fußball lieben. Ob und wie man diese Spiele allerdings dann im TV verfolgen wird, ist alles noch Zukunftsmusik. Also dann vielleicht mit Dritt, Acht oder Zehnanbietern verschiedener TV Sender? Vielleicht sprichwörtlich in die Röhre schauen? Hauptsache ist doch, dass wir die EM haben, oder nicht? Nein, denn der Fan möchte so ein Fußballfest erleben und alle Spiele verfolgen können. So gesehen, der nächste Tiefschlag für die Interessierten dieser Sportart. Und damit nicht genug verkündete man, zwar in anderer Form, diese Ausrichtung auch ab der Saison 21/22 für die Champions League Übertragungen. Danke für so viele tolle Ideen, ihr Versager! Der Fan wird euch ein Denkmal setzen. Aber lassen wir das und wenden uns anderen Dingen zu.

Nicht schon wieder! Doch, jetzt erst recht!

So wären wir schon fast am Ende angekommen. Doch eine Sache ist da noch und die kann ich hier niemanden ersparen. Der Videobeweis! Nicht schon wieder dieses Thema! Das ganze Theater hatte doch nichts mehr mit dem guten, alten Fußball zu tun. Die Zuschauer mussten minutenlang auf irgendwelche Entscheidungen warten. Spieler wurden zur Testphase der Reformen benötigt und der Fußballsport zur Zerreißprobe abgestempelt! Befürchtungen, den Fußball damit unmissverständlich zu schaden, sind meiner Meinung nach längst eingetreten. Nichts war und ist wirklich besser geworden und wird es auch nicht. Überwiegende Entscheidungen waren doch sehr seltsam. Richtigerweise sollte der Videobeweis doch nur eine (Seh) Hilfe für den Schiedsrichter sein, der ein Foulspiel im oder am Strafraum, vorsätzliches Handspiel, Vortäuschung eines Foulspieles oder ein grobes Vergehen der Spieler nicht beurteilen konnte, weil er es nicht wahrgenommen hatte. Menschlich halt und nicht zum Nachteil des Gesamtbildes. Doch hier wurden Szenen fünfmal und mehr abgerufen, um dann letztendlich Entscheidungen zu treffen, die doch sehr fragwürdig waren. Der Schiedsrichter, also der Leiter einer Partie, begnügte sich wohlwollend mit seiner Alibifunktion. Die Herren im Video Keller sollten in den selbigen verschwinden, wenn sie nicht schon da wären! Abschaffen, bitte!

Das war´s dann auch in 2019, zumindest aus meiner Sicht. Für den Fußballfan eigentlich ohne Worte!

Was wird werden? Der Blick nach vorn

Noch kein Urlaub gebucht? Man weiß noch nicht genau wo hin?
Tipp von mir: Die Euro 2020! Da geht´s durch ganz viel Europa. Ja, weil erstmals in der Geschichte dieses Wettbewerbes, wohlgemerkt in Turnierform, die Spiele in verschiedenen Städten stattfinden. Gut für den Fan, oder? Da lernt er Land und Leute kennen, die verschiedenen Kulturen und mit ein wenig Glück, bekommt er noch seine eigene Mannschaft zu sehen, die dann wo spielt? Na ja, sind ja noch nicht alle Nationen dabei. Das wird kurz vor Turnierbeginn noch genau geregelt! Blödsinnmodus von Fachleuten? Irgendwie halt Europa! 

Und wir, SG 74er in diesem Jahr? Na ja, besser geht immer!

Immerhin wieder ein abwechslungsreiches, aber auch relativ ruhiges Jahr. Na, denn mach mal SG74!

Zum Schluss wäre da noch……..

Abschließend möchte ich noch betonen, dass alle hier geschriebenen Artikel nicht mit den Spielberichten verwechselt werden sollten, denn sie haben (fast) nichts gemeinsam. Lediglich sind es Anregungen und Anmerkungen, die zum Nachdenken, schmunzeln oder zum Überlegen für Besserwisser oder Fachsimpel Experten einladen. Der Fußball bietet halt viel Thematik, die unterschiedlich beurteilt wird. Nicht mehr und nicht weniger.

Was wollte ich eigentlich damit sagen? Ach ja, das neue Jahr steht vor der Tür! Wir lesen uns dann…..

In diesem Sinne,
allen ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2020





























         








































































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